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 Olivia Pierce

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BeitragThema: Olivia Pierce   So 19 Jul 2015 - 15:57



Olivia . Pierce

Spitzname: In ihrer Kindheit nannten ihre Familie und Freunde sie "Liv", allerdings wurde sie schon eine lange Zeit nicht mehr so genannt.
Geburtsdatum & Alter: Olivia erblickte am 23. Oktober 1955 das Licht der Welt und ist somit 39 Jahre alt, auch wenn sie von sich selber gerne behauptet, sich doch jünger zu fühlen.
Blutstatus: Olivia ist ein Halbblut und auch wenn sie sich einredet, dass der Blutstatus für sie keinen Wert hat, ist sie doch froh keine Muggelgeborene zu sein und eventueller Schikane, Diskriminierung oder gar Verfolgung ausgesetzt zu sein.

Aussehen:
Olivia ist eine blonde, schlanke und mit ihrer Körpergröße von 1,75m eine recht hochgewachsene Schönheit, an welcher die Spuren des Alters nicht allzu viele Spuren hinterlassen haben, zumindest sieht sich Olivia selbst in diesem Licht, ohne sich als allzu selbstverliebt zu bezeichnen. Sie bewahrt stets Haltung und ihr ganzes Auftreten strahlt für jemanden, der sie noch nicht besser kennenlernen konnte, eventuell eine gewisse Autorität aus, auch wenn sie sich, wenn es darauf ankommt, nicht unbedingt gut durchzusetzen vermag. Ihre ausgeprägten Wangenknochen, die hellen Haare, sowie die blau-grauen Augen strahlen zusätzlich noch eine leichte Kälte aus, die sich jedoch nicht wirklich in ihrer Persönlichkeit widerspiegelt, doch da viele den ersten Eindruck für bedeutsam halten, kommt Olivia dabei stets schlechter oder einfach anders weg, als es wäre, wenn man sie stattdessen kennenlernen würde. An Kleidung trägt sie zumeist Schlichtes, doch dabei nicht weniger Elegantes, was hauptsächlich in den Farben weiß, grau/silber oder schwarz gehalten ist und die meiste Zeit dazu beiträgt ihre schlanke und wohlproportionierte Figur zu betonen, ohne es dabei jedoch zu übertreiben und allzu aufreizend wirken zu lassen.


A u s b i l d u n g

Frühere Schule: Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei
Früheres Haus: Olivia gehörte in ihrer Schulzeit an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei dem Haus Ravenclaw, wobei der Sprechende Hut bei ihr während der Zuordnungszeremonie noch zwischen Slytherin und Ravenclaw schwankte.
Zauberstab: Haselnuss, Einhornhaar, 12,5 Zoll

Abschluss:
ZAGs
Astronomie O
Geschichte der Zauberei O
Kräuterkunde E
Verteidigung gegen die dunklen Künste O
Verwandlung O
Zauberkunst O
Zaubertränke E

Muggelkunde O
Arithmatik E
Alte Runen O


UTZs
Astronomie O
Geschichte der Zauberei O
Kräuterkunde E
Verteidigung gegen die dunklen Künste O
Verwandlung O
Zauberkunst O

Muggelkunde E
Alte Runen O


Beruf: Bibliothekarin der Schulbibliothek Hogwarts


C h a r a k t e r  &  V e r g a n g e n h e i t

Vorlieben:
-Schwarzer Tee
-Ruhe und Ordnung
-Bücher, vor allem Romane und Bücher über Zauberei, sowie Geschichte
-Kühles Wetter
-Angenehme Gesellschaft und Unterhaltungen
-Hogwarts, da sie es seit ihrer Schulzeit stets als zweites Zuhause empfunden hatte



Abneigungen:
-Chaos
-Lärm
-heiße Sommertage
-Unhöflichkeit
-Heuchelei
-Streitereien


Stärken:  
-Denkt bevor sie handelt
-Lässt sich so gut wie nie aus der Ruhe bringen
-Besitzt ein sehr gutes Gedächtnis
-Ist sehr geschickt in der Hexerei und Zauberei
-Sie ist ziemlich widerstandsfähig und keineswegs zimperlich


Schwächen:  
-Manchmal etwas verträumt
-Hat ein schlechtes Einfühlungsvermögen
-Besitzt ein eher schlechtes Durchsetzungsvermögen
-Ist manchmal zu misstrauisch
-Neigt dazu andere zu verbessern oder zu belehren, wenn es sich anbietet



Charakter:
Olivia ist eine eher ruhige Person, die Ruhe, Disziplin, Höflichkeit und Ordnung schätzt, ohne dass diese jedoch Überhand und dadurch allem die Natürlichkeit nimmt.
Sie nimmt sich gerne Zeit für die kleinen Freuden des Lebens, wie dem Lesen eines Buches, dem Trinken eines Tees oder auch Spaziergängen.
Da sie dies besonders in der momentan eher düsteren und gefährlichen Zeit bedroht sieht, mischt sie sich auch keinesfalls in die Politik ein und versucht bisweilen für keine der beiden Seiten Partei zu ergreifen um nicht irgendwann in das Visier einer der beiden zu geraten.
Olivia ist eine pflichtbewusste Hexe, die ihre Arbeit stets ernst nimmt und mit äußerster Präzision ausführt, um etwaiges, gefährliches und daher verbotenes Wissen zum Beispiel nicht in die Hände experimentierfreudiger und neugieriger Schüler gelangen zu lassen. Auch in ihrem vorherigen Beruf im Zaubereiministerium legte sie ein hohes Maß an Genauigkeit und Sorgsamkeit an den Tag, da sie ihr dortiges Tätigkeitsfeld als wichtig einstufte.
Ein wenig Eitelkeit muss sie sich selbst eingestehen, so achtet sie doch immer genau auf ihr Aussehen und Auftreten um es mit ihren spezifischen, eigenen Ansprüchen auf eine Wellenlänge zu bringen und sich dementsprechend wohl zu fühlen.
Mit ihren bald 40 Jahren an Lebenserfahrung hat sie bisweilen einiges erlebt und gesehen, weswegen sie in ihrer Entwicklung zu einer weltoffenen und toleranten Frau gereift ist, die wenig von einigen konservativen Normen hält, an denen einige ältere Generationen noch so verzweifelt hängen. In ihren Augen ist die Welt ohnehin im Umbruch, einiges wird sich in den nächsten Jahren vermutlich drastisch verändern und dem müsse man sich anpassen, anstatt sich verzweifelt an etwas Vergangenem festzuklammern.
Trotz der Ansichten, die Olivia teilweise vertritt, posaunt sie diese nicht ohne Unterlass herum, sondern behält sie zumeist für sich, um in keine Streitigkeiten mit Andersdenkenden zu geraten oder jemanden vor dem Kopf zu stoßen. Letzteres allerdings gelingt ihr unabsichtlich hin und wieder, da ihr mangelndes Einfühlungsvermögen ab und an dazu führen kann, dass sie taktlos oder unangebracht auf manche Dinge reagiert, denn ist Olivia keine Person, die übermäßig viele Gefühle zeigt, weder vor anderen, noch vor sich selbst. Es ist nicht so, als wäre sie gefühlskalt oder als würde sie ihre Gefühle unterdrücken, sondern viel mehr kennt sie es nicht unbedingt anders und verschleiert sie des Öfteren um sich nicht allzu sehr damit beschäftigen zu müssen und lieber rational an die wichtigen Dinge herangehen zu können. Letzteres verhielt sich allerdings gegenüber ihrer Schwester stets anders und selbst nachdem ihre Beziehung abkühlte, war Elizabeth im Grunde die einzige Person, in dessen Gegenwart Olivia offen ihre Gefühle zeigte, was nicht heißen soll, dass es nie wieder eine Person geben wird, bei der dies ebenfalls der Fall sein könnte.



Vorgeschichte:
Olivia hatte, wenn sie sich zurückerinnert, eigentlich eine erfüllte Kindheit. Natürlich keine perfekte. Ihre Eltern arbeiteten viel und Olivia war, nachdem sie alt genug war um ohne Kindermädchen auszukommen, die meiste Zeit mit ihrer Schwester alleine, welche 7 Jahre nach ihr auf die Welt kam und schlagartig zum Zentrum ihres so jungen Lebens wurde. Ihr machte es dabei nichts aus, dass Elizabeth, oder Liz, wie sie ihre kleine, geliebte Schwester stets nannte, von allen bevorzugt wurde. Sie konnte dem in ihren Augen wunderschönen, zerbrechlichen und äußerst sanftmütigen Geschöpf, welches ihre Schwester war, niemals böse sein und schließlich hatte diese auch nie um diese besondere Aufmerksamkeit gebeten. Zu der damaligen Freude Olivias, erwiderte ihre Schwester die starke Zuneigung und sie hatten direkt zu Beginn ein tiefes Band geschaffen, welches sie miteinander verknüpfte. Umso schwieriger war es dann für Olivia nach ihrem 11. Geburtstag auf die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei zu gehen und ihre kleine, immer ein wenig kränkliche, zartbesaitete und in Olivias Augen auch zerbrechliche Schwester Zuhause zurückzulassen und, wie es das Schulleben eben forderte, nur selten besuchen zu können. Aufgrund ihres Altersunterschiedes kam Elizabeth auch erst nach Hogwarts, als Olivia ihren Abschluss machte, weswegen die beiden Schwestern sich dort auch nicht gemeinsam befinden konnten und da Olivia direkt nach ihrem Abschluss im Zaubereiministerium in der Abteilung für magische Strafverfolgung anfing und im Büro gegen den Missbrauch der Magie arbeitete, hatte sie auch nicht mehr die Zeit, sich um ihre kleine Schwester zu kümmern, sah sie diese nämlich nur noch selten. Die Beziehung zu ihren Eltern derweil war weiterhin eher kühl, hatten ihr diese in der Kindheit schließlich nicht genug Liebe zuteil werden lassen, um eine tiefe und herzliche Beziehung zu ihrer älteren Tochter aufbauen zu können, was nicht bedeutet, dass sie sie nicht lieben würde. Auch die Beziehung zu ihrer Schwester, die, wie beschrieben, anfangs noch so warm und tief gewesen war, wurde zunehmend kühler, da sie sich kaum noch sahen. So arbeitete sie jahrelang hingebungsvoll und pflichtbewusst als Ministeriumsbeamte, ganz nach ihrem Vater kommend, konzentrierte sich zunehmend darauf, wodurch der soziale Kontakt sowohl zu Freunden, als auch zu ihrer Familie weiter eingeschränkt wurde. Sie merkte dies selbst, doch wusste sie nicht direkt, was sie dagegen tun konnte, bis sie von der freien Stelle als Bibliothekarin in Hogwarts hörte, da die ehemalige Bibliothekarin, die bereits zu ihrer Schulzeit dort arbeitete, Madam Irma Pince, wohl in den Ruhestand gegangen sein soll. Sofort ergriff Olivia die Chance in der Hoffnung dadurch wieder ein wenig mehr Zeit für ihre Familie zu erhalten, und ansonsten, falls diese eventuell naive Hoffnung enttäuscht werden würde, so war die Möglichkeit, wieder in Hogwarts sein zu dürfen, einfach zu verlockend, als dass sie diese Chance hätte vertun können. Hogwarts war nach ihrem eigentlichen Zuhause in ihrer Kindheit ein Ort für sie gewesen, der viel mehr Wärme ausgestrahlt hatte, als es ohne ihre Eltern daheim möglich gewesen wäre. Das viele Wissen, das ihr vermittelt wurde und die Freunde, die sie dort kennengelernt hatte, konnten das Vermissen ausgleichen, welches sie wegen ihrer kleinen Schwester verspürte, für die sie sich damals noch verantwortlich fühlte. Allerdings kann sie sich trotz der aufkommenden Nostalgie für ihr "zweites Zuhause" und einer eventuellen Änderung ihrer Lebensumstände hin zum Besseren, nicht gegen die Zweifel erwehren, die sich in ihr ausbreiten, sobald sie die momentane politische Lage denkt, aus welcher sie sich stets herauszuhalten versucht, denn so wie sie den kommenden Umschwung bereits im Zaubereiministerium gespürt hatte, so bezweifelt sie doch, dass Hogwarts sich dem aufkommenden Sturm widersetzen könne. Die Geschicke der Politik, des Zaubereiministeriums, waren seit jeher in gewisser Weise verwoben mit der Schule für Hexerei und Zauberei und aufgrund dessen befürchtet Oliva insgeheim, dass das Hogwarts, zu welchem sie zurückkommen wird, nicht mehr das sein wird, welches sie kannte und liebte. Nichtsdestotrotz schreckte sie nicht davor zurück dieses Wagnis einzugehen, da momentan ohnehin niemand mit Gewissheit sagen könnte, wie genau sich der kommende Umschwung auf alles auswirken wird und selbst wenn es zum Äußersten kommen würde, wäre sie ihrer Meinung nach in Hogwarts besser aufgehoben als im Zaubereiministerium.
Olivia selbst kann auch noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sie sich den wohl kommenden und den bereits geschehenen Veränderungen fügen wird um keine unnötigen Gefahren einzugehen oder ob sie gegen sie kämpfen wird, um die Heimat ihrer Kindheit zu verteidigen. So oder so, ist sie keinesfalls sicher, ob sie noch lange so unparteiisch wie bisher bleiben kann.



Familie:

Vater
Elric Pierce, 70 Jahre alt, ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit im Zaubereiministerium, ehemaliger Ravenclaw; Reinblut

Elric Pierces Jugend war, trotz oder eventuell sogar gerade wegen der für ihn damals herrschenden Sorglosigkeit, die rebellischste Zeit in seinem Leben, denn auch wenn er einer langen Linie von Reinblütern entstammt, so war seine Familie doch gleichzeitig bekannt dafür, sich nicht in politische Angelegenheiten einzumischen und sich schlichtweg der jeweils kommenden Veränderung anzupassen. So brach Elric mit dieser Familientradition, als er sich im Alter von 17, direkt nach seinem Abschluss an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, dem Schwarzmagier Gellert Grindelwald anschloss, dessen Werdegang er bereits in seinen ersten Jahren an der Zaubererschule mit wachsendem Interesse verfolgt hatte. Dieser befand sich in den 1940er Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht  und strebte an, ein Reich zu erschaffen, in welchem die offensichtlich überlegenen Hexen und Zauberer über die mit mangelhaften Fähigkeiten ausgestatteten Muggel, zu deren größerem Wohl, herrschen sollten. Dabei entwickelte sich der junge Elric Pierce innerhalb der darauffolgenden 3 Jahren zu einem der fanatischsten Anhänger Grindelwalds, der für dessen Maxime von einem Größeren Wohl mit gnadenloser Härte und feurigem Eifer focht.
Elric war dermaßen geblendet von seinen rebellischen Gefühlen, der charismatischen Autorität des Gellart Grindelwald und dem Gefühl der Macht, welches er durch die Anwendung der tiefschwarzen Magie, sowie durch das Töten von Muggeln erhielt, dass er seine Handlungen zu keinem Moment in Frage stellte. Dies geschah erst, als sein Meister Gellert Grindelwald durch die Hand des Verräters Albus Dumbledore stürzte und in das Zauberergefängnis Nurmengard geworfen wurde, musste Elric, nun ohne Leitung und Führung des charismatischen Schwarzmagiers, selbst sehen, wie er sich mit seinen vergangenen Taten arrangierte und zusätzlich einer Einkerkerung in Askaban entging.
Glücklicherweise hatte Grindelwalds Terror genügend Unfrieden, Ungewissheit und Chaos in Europa gestiftet, sodass Elrics spontane List funktionierte, welche ansonsten wohl keiner strengen Ermittlung standgehalten hätte. Als Zeichen dafür, dass er dem Wahn des reinen Blutes nicht in dem Maß verfallen war, wie böse Zungen behaupteten, heiratete er Lisa Blake, ein wunderschönes Halbblut und die Frau, welche ihm später zwei ebenso schöne Töchter schenken sollte. Aufgrund der Tatsache, dass Elric einer langen Riege an Reinblütern entstammte, wirkte dieser Schritt besänftigend auf diese Vorwürfe, auch wenn einige wenige auch daraufhin keine Ruhe geben wollten und das günstige Timing als nur allzu verdächtig bezeichneten. Doch trotz leiser Proteste wurde zumindest auf offizieller Seite aufgehört in diese Richtung zu ermitteln, da die alte und mächtige Riege des Zaubereiministeriums diese Angelegenheit mit der zuvor stattgefundenen Verlobung zwischen Elric und Lisa als abgeschlossen betrachtete. Die nachgewiesene Ermordung von Muggeln, sowie Muggelgeborenen hingegen, war eine handfeste und vom Tatbestand nicht von der Hand zu weisende Anschuldigung, welche Elric allerdings schlichtweg auf eine Beeinflussung durch des Imperius-Fluch schob. Weitergehend verwies er auf seine Schulzeit, in welcher er niemals öffentlich über Muggel oder Muggelgeborene gehetzt hatte und als ausgezeichneter und fleißiger Schüler in die Köpfe der Professoren eingegangen war. Somit stellte er sich als tragisches Opfer Grindelwalds dar, welches gegen seinen Willen zu den besagten Verbrechen gezwungen wurde.
Nach längerer Beratung wurden dann auch diese ihm zur Last gelegten Punkte restlos fallen gelassen, da Elric das Glück zuteil wurde als Mitglied einer reichen und recht angesehenen Familie geboren worden zu sein, welche dem Zaubereiministerium stetig größere Spenden zukommen lässt. Allerdings ist nicht nur Elric Pierce zu dieser Zeit einer Einkerkerung in Askaban mit der Behauptung entgangen, mittels Imperius-Fluch zu all diesen Taten gezwungen worden zu sein, weswegen es vermutlich beim ersten Fall des darauffolgenden dunklen Zauberers, Lord Voldemort, dazu kam, dass dieser Ausrede in vielen Fällen kein Glauben mehr geschenkt wurde.
Nach seiner Gerichtsverhandlung, aus der er, wie beschrieben, noch einmal glimpflich davongekommen war, konzentrierte er sich auf sein neues Leben mit seiner angetrauten Ehefrau Lisa, die er zu Beginn ihrer Beziehung keinesfalls liebte, doch welche er tatsächlich in den späteren Jahren, die sie zusammen erlebten, auf seine spezielle Art und Weise zu lieben lernte.
So hatte Elric aus dieser, wie er es gerne nannte, "jugendlichen Dummheit" gelernt und sich geschworen der Familientradition der relativen, politischen Neutralität wieder die Treue zu schwören. Daher ist er bis zum heutigen Tage trotz seiner heimlichen Sympathie kein Todesser, sondern gibt sich vor den meisten als neutral, um nicht, bei einer eventuellen, erneuten Niederlage, doch noch in Askaban zu landen, da er wohl kein weiteres Mal, besonders nicht in dieser Zeit, mit Verweis auf den Imperius-Fluch davonkommen würde.

Im Alter, doch auch schon kurz nach seiner Zeit unter Grindelwald, verlor er rasch seine temperamentvollen und rebellischen Züge, wurde ein ernsthafter, pflichtbewusster und prinzipientreuer Mann, welcher seine, einige Jahre nach seiner Hochzeit, angetretene Stellung im Zaubereiministerium im Büro für internationale magische Zusammenarbeit sehr ernst nahm und auf der anderen Seite seine Familie vernachlässigte. Der Grund dafür, dass Elric trotz des Vermögens seiner Familie eine Stelle im Ministerium antrat, ließ sich nicht nur auf seinen Wunsch der Eigenständigkeit zurückführen, sondern war die, zwar unter den Umständen gebilligte Hochzeit mit einem Halbblut für seinen Vater Everard fernab davon eine derartige Schande, dass anstelle von Elric dessen jüngerer Bruder Evander zum nächsten Familienoberhaupt ernannt wurde und die Geschicke der Familie leiten sollte.
Neben seiner Arbeit im Ministerium war Elric in den ersten zwei Jahren nach der Geburt von Olivia noch ein, zwar verhaltener, doch auch liebender und sorgender Vater, daraufhin jedoch wieder der kühler und sachliche Ministeriumsbeamte, an welchen Olivia stets denken musste, sobald ihre Gedanken ihren Vater betrafen. Der gleiche, temporäre Wandel geschah auch nach der Geburt seiner zweiten Tochter Elizabeth, welcher in ihrem Fall sogar noch ein wenig länger währte, doch sich nicht gegen den unermüdlichen Arbeitswillen Elrics zu behaupten wusste.
Dieser Wille war von einer derart ausgeprägten Art, dass er erst, dennoch wiederwillig, in den Ruhestand wechselte, als er mit 69 Jahren bemerkte, wie seine Genauigkeit zunehmend nachließ und seine Fähigkeiten nicht mehr mit den eigenen, hohen Maßstäben vereinbar waren.


Mutter:
Lisa Pierce (geborene Blake), 68 Jahre alt, Heilerin im St.-Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen, ehemalige Gryffindor; Halbblut

Lisa Blake, die Tochter zweier magisch begabter Halbblüter, konnte keine solch aufregende Kindheit oder Jugend aufweisen, wie ihr Ehemann Elric Pierce. Sie war von Beginn an eine ruhige, zurückhaltende, sanftmütige und dabei äußerst intelligente Hexe, die sich stets mehr um andere, als um sich selbst sorgte. Dieser Umstand hatte bereits in ihrer Schulzeit in Hogwarts, in welcher sie, ebenso wie später ihre erstgeborene Tochter Olivia, das Haus Ravenclaw besuchte, zur Folge, dass sie ausgenutzt wurde. Hilfe bei den Hausaufgaben, beim Lernen waren dabei nur zwei Beispiele, aber auch sonstige Gefallen tat sie jedem, der danach fragte und so war sie stets überfordert damit dies zusammen mit ihren eigenen Pflichten unter einen Hut zu bekommen. Aufgrund ihrer Intelligenz schaffte sie trotz dieses ganzen Stresses, der ihr darüberhinaus kaum Zeit für ein Privatleben bot, natürlich ihren Abschluss. Dieser wäre sicher um einiges besser ausgefallen, wäre sie in manchen Situationen nur ein wenig egoistischer gewesen und auch hätte Lisa in diesem Fall wohl ihre Schulzeit und damit ihre Jugend mehr genießen können.
Trotz alledem blickte die Hexe nicht mit negativen Gefühlen zurück auf ihre Schulzeit, sondern sieht sie darin eine wichtige Zeit in ihrem Leben, die sie prägte und reifen ließ, auch wenn ihr Wesen sich ungeachtet dieser Erfahrungen nicht grundlegend änderte.
In gewisser Weise äußerte sich dies in der, der Schulzeit folgenden, Arbeitszeit. Lisa begann als Heilerin im St.-Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen, um den armen und leidenden Seelen ihre Untersützung in Form von Pflege und Heilung zukommen zu lassen. In dieser Arbeit ging sie förmlich auf, doch litt sie anscheinend an der selben Krankheit wie ihr späterer Ehemann Elric und ihre spätere Tochter Olivia: Sie verschrieb sich voll und ganz ihrer Arbeit und vernachlässigte dabei das meiste andere, vornehmlich ihre Freunde und Familie. Auch als sie einige Jahre darauf den Reinblüter und ehemaligen Anhänger Grindelwalds heiratete, änderte sich dieses Verhalten nicht wirklich, doch aufgrund der Tatsache, dass Elric sich ebenso benahm, tat es ihrer Ehe keinen wirklichen Abbruch. Nicht, dass die Ehe der beiden von Liebe und Harmonie gekennzeichnet wäre. Lisa war nicht dumm, sie wusste von Elrics Verbrechen und ließ sich nicht von der Lüge des Imperius-Fluches blenden, doch entgegen dieses Wissens, war ihr Blick auf die praktischen Seiten eines solchen Arrangements gerichtet: Die Heirat mit einem reichen Reinblüter ermöglichte es ihr, ihren Eltern, die unter den immensen Spielschulden ihres Vaters litten, finanziell unter die Arme zu greifen. Diese Gründe verheimlichte sie vor Elric keineswegs, der in Lisa zu Beginn auch nichts weiter als eine Alibi-Ehefrau sah. Vor sich selbst hätte sie es moralisch nicht vertreten können, würde ihr Ehemann weiterhin aus ideologisch verdrehten Gründen Menschen tötete, weswegen seine regelrechte Arbeitswut sie beruhigte, dazwischen und der Gründung ihrer Familie keine Zeit für andere Beschäftigungen bestand, selbst wenn er sich selbst nicht geschworen hatte, keinen solchen Weg mehr einzuschlagen.
So lebten die beiden ihr Leben und bekamen zwei wunderschöne Töchter namens Olivia und Elizabeth, welchen sie allerdings nicht die Liebe entgegenbrachten, welche diese sich von ihren Eltern wünschten. Elric war ohnehin stets eher kühl und erwärmte sich selbst immer nur für die erste Zeit nach der Geburt der jeweiligen Tochter, ehe er wieder in seinen üblichen Trott verfiel. Lisa hingegen war liebevoll und warmherzig, zeigte dies Olivia und Elizabeth auch bei jeder Gelegenheit, nur gab es kaum solche Gelegenheiten. Die meiste der Zeit hielt sie sich im St.Mungos auf und schob meistens sogar Doppelschichten, da sie sich schuldig fühlte ihre Patienten aus solchen, ihrer Meinung nach, egoistischen Gründen wie der Liebe zu ihrer Familie und dem Wunsch bei ihr zu sein, im Stich zu lassen, hatten diese doch schon genug unter dem sie litten.
Lisa wusste natürlich, dass ihre Töchter ihr dieses Verhalten nachtragen würden, hatte dabei aber stets die Hoffnung sie könnten nachvollziehen, wie ihre Mutter sich fühlte und was ihr ihre Arbeit bedeutete.


Onkel:
Evander Pierce, 63 Jahre alt, Oberhaupt der Familie Pierce; ehemaliger Slytherin; Reinblut


Schwester
Elizabeth Pierce, 32 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe im Zaubereiministerium, ehemalige Gryffindor; Halbblut

Weitere, ausführliche Informationen folgen in Kürze.

S o n s t i g e s

Patronus: Olivia kann einen Patronus in Form eines Luchses erzeugen.
Animagus: Nein
Avaperson: Cate Blanchett
Link zur Avaperson: http://i1.2photo.ru/medium/a/p/410446.jpg
Regelsatz: #GRIFFITH WAR HIER
Rang: Bibliothekarin

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Zuletzt von Olivia Pierce am Mo 20 Jul 2015 - 1:06 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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