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 Cyrus Alistair Craven

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BeitragThema: Cyrus Alistair Craven   Mo 24 Aug 2015 - 19:39




CYRUS CRAVEN +++ 42 +++ JASPER FFORDE

Cyrus A. Craven
Perfektion ist der größte Makel

___NAME ##
Cyrus Alistair Craven | Cy

___ALTER & GEBURSTAG ##
21.12.1952 | 42 Jahre

___GEBURTSORT ##
Sheffield, England

___WOHNORT ##
Nach einigen Jahren erfolgreicher Arbeit als Auror erstand Cyrus ein kleines, heimeliges Haus am Rande von Sevenoaks, einem kleinen Vorort südöstlich von London, dem er damit zu entfliehen gedachte.

___BLUTSTATUS ##
Als Sohn von Muggeln und ohne jegliche magisch begabte Verwandtschaft ist sich Cyrus in der aktuellen Situation in Großbritannien seiner Herkunft sehr deutlich bewusst. Allerdings gibt es wohl kaum etwas, was ihm persönlich weniger egal ist als der Blutstatus eines Menschen.


Bildung
Das höchste Gut des Menschen ist und bleibt sein Verstand

___FRÜHERES HAUS & EHEMALIGE SCHULE ##
Hogwarts | Ravenclaw

___ABSCHLUSSZEUGNIS ##
ZAGs
* Verteidigung gegen die dunklen Künste: O
* Verwandlung: O
* Zauberkunst: O
* Kräuterkunde: E
* Zaubertränke: E
* Geschichte der Zauberei: E
* Astronomie: O
* Pflege magischer Geschöpfe: O
* Alte Runen: O
* Arithmantik: A

UTZe
* Verteidigung gegen die dunklen Künste: O
* Verwandlung: O
* Zauberkunst: O
* Kräuterkunde: O
* Zaubertränke: E
* Astronomie: E
* Pflege magischer Geschöpfe: O
* Alte Runen: E

___BERUF ##
Auror


Familie
Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich
unglücklich ist jede Familie auf eigene Art

___FAMILIENSTAND ##
ledig

___MUTTER ##
Arleen Craven (ehem. Cowden) | 68 | Muggel | ehemalige Weberei-Hilfskraft

___VATER ##
Booker Moe Craven | 71 | Muggel | ehemaliger Arbeiter in den Stahlwerken

___GESCHWISTER ##
Elliot Harper Craven | 49 | Muggel | Stahlarbeiter in Sheffield
Thomas Jarod Craven | 47 | Muggel | Stahlarbeiter in Sheffield
Keith Milton Craven | 44 | Muggel | Landwirt in Treeton, South Yorkshire

___HAUSTIERE ##
Direkt nach seinem Schulabschluss erstand Cyrus einen prächtigen jungen Habichtskauz, den er auf den Namen Merlin taufte - eine nostalgische Erinnerung an seine kindliche Begeisterung für Mythen und Sagen, lange bevor er von Hogwarts erfuhr.


Persönlichkeit
Wenn Kleider Leute machen
Was tut ihm dann erst der Charakter an?

___CHARAKTERBESCHREIBUNG ##
Schon in der Schule für Hexerei und Zauberei kannte man Cyrus als einen ruhigen und verlässlichen Jungen, der stets pünktlich war, seine Hausarbeiten zur Zufriedenheit der Lehrer erledigte und diszipliniert und fleißig lernte – somit dem Hause Ravenclaw also alle Ehre machte. Obwohl er eher ruhig war und andere ihn sicher oft als Streber bezeichneten, so war er doch recht beliebt. Er hatte nicht viele enge Freunde, und das war ihm eigentlich auch nur recht, aber er kam gut mit den meisten Schülern aus, denn wer ihn kennenlernte, wusste, dass man sich auf ihn verlassen konnte. Probleme hatte er nur mit jenen, die andere drangsalierten oder unfaire Methoden anwandten.
In seiner Arbeit als Auror geht Cyrus auf. Sie ist vielmehr eine Lebenseinstellung. Seit frühester Kindheit ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass alles Leben Respekt und Achtung verdient und niemand das Recht besitzt, sich selbst über jemand anderen zu stellen oder dieser Person absichtlichen Schmerz zuzufügen.
Vermutlich ist es auch gerade seine intensive und anspruchsvolle Arbeit, die ihn immer wieder nach Ruhe und Einsamkeit suchen lässt. Allerdings war dies auch stets ein prägendes Element in seinem Leben. Die Interaktion mit seinen Mitmenschen, besonders wenn diese in großer Zahl anwesend sind, kostet ihn Energie, die er irgendwann auch wieder auftanken muss.
Vielleicht ist dieser Wunsch nach Einsamkeit auch geprägt durch seine Vorliebe für Ordnung und Struktur. Die Anwesenheit anderer ist immer auch ein unberechenbares Element, das er nicht kontrollieren kann. Und gerade diese Kontrolle ist ihm wichtig in allem, was er tut, sei es auch die geringste Aufgabe oder Tätigkeit. Sein Perfektionismus zwingt ihn dazu, allseits so gut wie möglich vorbereitet zu sein. So widersinnig dies auch erst scheinen mag, aber gerade dadurch ist es ihm als Auror möglich, intuitiv und schnell zu handeln. Fehler kann Cyrus sich kaum verzeihen, ein Umstand, zu dessen Besserung die Ereignisse der letzten Jahre nicht gerade beigetragen haben. Seine Ansprüche an sich selbst, aber auch an andere sind so manches Mal zu hoch. So verlässt er das Büro meist als einer der Letzten.  
Cyrus ist sich selbst und seinen Prinzipien treu und ebenso problematisch sieht er es daher, wenn jemand wie eine Fahne nach dem Wind schwingt. Die Machtergreifung und Gewaltherrschaft der Todesser hat ihn dies gelehrt. Seine Hauptjahre als Auror verbrachte er zu dieser Zeit und sie prägte ihn stark. So vertraut er den Menschen, die an seiner Seite kämpfen eigentlich bedingungslos, so wie auch sie ihm vertrauen können. Die letzten Jahre nach Lord Voldemorts Sturz jedoch ließen Verbitterung aufsteigen und das Gefühl, durch seine eigene Seite verraten worden zu sein. Bisweilen ist er nun sehr grimmig und reagiert in seinem Zorn oft sehr unfair gegenüber anderen.

___VORLIEBEN ##
Zeit für sich ~ Er würde sich selbst nicht unbedingt als Einzelgänger bezeichnen, doch Cyrus gehört zu den Menschen, die auch allein genug mit sich selbst anfangen können. Seine Interessen sind vielfältig genug, so dass es ihn auch nicht stört, Tage oder Wochen allein zu verbringen, nur mit seinen eigenen Gedanken – die bereits laut genug sind. Und dann gibt es noch die vielfältigen Situationen, in denen er den anderen Menschen am liebsten entfliehen möchte, in denen er die Einsamkeit und Ruhe braucht wie die Luft zum Atmen. Auch wenn er gelernt hat, diesem Drang in den meisten gesellschaftlichen Situationen nicht augenblicklich nachzukommen, so wird er doch nach der nächstbesten Gelegenheit suchen, um sich genügend Freiraum zu verschaffen und wieder Energie aufzutanken.

Zauberei ~ Als Sohn von Muggeln war das Eintauchen in die Welt der Magie für Cyrus eine wundervolle Erfahrung, die ihn auch heute noch so manches Mal als ein Gefühl puren Glücks übermannt – gerade so, als würde er erneut seinen Brief für Hogwarts in Händen halten, die Winkelgasse zum ersten Mal betreten oder der sprechende Hut ein weiteres Mal laut „Ravenclaw!“ rufen. So hegt er trotz des alltäglichen Umgangs mit ihr immer noch eine tiefe Faszination und Begeisterung für die Welt der Magie und alles, was sie ausmacht.

Gleichberechtigung ~ Tief verwurzelt in seinen Wertevorstellungen ist die Achtung allen Lebens. Cyrus lehnt es strikt ab, irgendjemanden auf Grund seiner Herkunft, seines Aussehens oder seiner Denkweise zu verurteilen oder zu erhöhen – dies gilt natürlich nur unter der Maxime der gegenseitigen Rücksicht auf die Rechte und Freiheiten anderer. Dabei würde Cyrus diese Grundhaltung auch auf Tiere und andere intelligente, nicht sprachbegabte Wesen ausdehnen.

Perfektion ~ Bereits von klein auf galt Cyrus als resoluter Perfektionist – eine Haltung, die ihm in der Welt der Muggel nicht gerade einen einfachen Start ermöglichte. In Hogwarts jedoch, ganz besonders in Ravenclaw, konnte er aufblühen. Sein Fleiß und seine Disziplin wurden hier belohnt. Und so verlegte er sich ganz besonders auf die Beherrschung des Geistes, die ihm vor allem auch in seiner Tätigkeit als Auror Tag für Tag abverlangt wird.

Ordnung ~ Aus seinem Perfektionismus heraus geboren wurde Cyrus’ Vorliebe für Ordnung, die er in seinem Zuhause und in seinen Unterlagen genauso schätzt wie in seiner Herangehensweise an Probleme. Dabei ist es gerade diese Struktur, die es ihm ermöglicht, mit penibler Vorbereitung und aus dem sicheren Abschätzen seiner Handlungsmöglichkeiten heraus scheinbar spontan und intuitiv zu reagieren.

Kühle Tage ~ Cyrus hasst Hitze. Wenn andere an einem heißen Sommertag schier aufblühen, wird er nahezu phlegmatisch und möchte sich am liebsten so lange reglos verstecken, bis der Winter wieder hereinbricht. Daher schätzt er an Sommermonaten besonders die kühleren Nächte und ist wohl einer der wenigen Menschen, die sich jedes Jahr auf den nahenden Herbst freuen. Wenn die Temperaturen kühler werden, wird Cyrus erst richtig aktiv.

___ABNEIGUNGEN ##
Die Gemeinschaft der Todesser ~ Durch ihre Ideale und Wertevorstellungen klassifizieren sich die Todesser als absoluten Gegenpol zu Cyrus selbst. Die Vorstellung, in ihrer Version der Welt zu leben, ist für ihn schier unerträglich. Denn auf Grund der gleichen Stellenwerte, die alles Leben nach seiner Meinung einnimmt, ist es ihm einfach unmöglich, jene zu akzeptieren, die ihren Hass aus der Angst vor dem Fremden schüren. Da er die Herrschaft der Todesser als junger Mann direkt miterlebte, waren für Cyrus so der Weg des Auroren und damit der Kampf gegen die dunkle Magie schnell vorgeschrieben.

Illoyalität ~ Durch seine eigenen gefestigten Prinzipien hegt Cyrus eine tiefe Abneigung gegen Untreue und Wechselhaftigkeit. Ganz besonders während seiner Arbeit als Auror nahm er das Vertrauen in die Menschen an seiner Seite als gegeben hin. Denn in diesem Beruf gibt es auch kaum eine andere Möglichkeit, als demjenigen zu vertrauen, der dir den Rücken deckt. Und so verabscheut er Verrat zutiefst – Verrat an Freunden, Kollegen, Vertrauten oder den eigenen Idealen und Werten.

Fehler ~ Er hasst ihre bloße Existenz. Auch wenn ihm durchaus bewusst ist, dass dieser Wunsch völlig irrational ist, würde Cyrus am liebsten jegliche Möglichkeit für Fehler seinerseits aus der Welt schaffen. Es ist ihm stets daran gelegen, vorbereitet zu sein, um das Risiko für falsche Entscheidungen möglichst zu minimieren.

Disziplinlosigkeit ~ Ein Problem, mit dem Cyrus bereits in Hogwarts stark zu kämpfen hatte, war die Erwartung an andere, mit der gleichen eisernen Disziplin und dem gleichen Fleiß an die ihnen aufgetragenen oder selbst auferlegten Arbeiten heranzugehen, wie er sie auch sich selbst abverlangt. Faulheit, Schummelei und permanentes Zuspätkommen sind ihm auch heute noch ein Dorn im Auge.

Gedränge und Menschenansammlungen ~ Mit anderen hat Cyrus so lange kein Problem, wie  genügend Rückzugsräume für ihn selbst offen stehen. Ist dies jedoch über einen längeren Zeitraum nicht möglich, laugt ihn die Anwesenheit größerer Menschenmengen zusehends aus. Er hält sich zwar auch gerne unter Menschen auf, jedoch würde er stets das Gegenüber mit nur einem Gesprächspartner einer lauten lärmenden Menge vorziehen.

Unordnung ~ Man kann Cyrus wohl am meisten strafen, indem man seine Unterlagen durcheinander bringt, Dinge an andere Orte legt oder ihn zu einer Spontanität zwingt, auf die er sich nicht selbst eingelassen hat. Besonders bevorzugt er solche Situationen auf Feierlichkeiten mit großen Menschenmassen.

___STÄRKEN ##
Auror ~ Cyrus ist ein guter Auror und dieser Umstand ist ihm auch sehr wichtig. Denn dies ist für ihn nicht einfach nur ein Beruf, sondern eine Lebenseinstellung. So arbeitete er bereits in Hogwarts unermüdlich, als die Entscheidung für seine Berufswahl gefallen war, um seine eigenen Erwartungen möglichst zu übertreffen.

Prinzipientreue ~ Seine Ideale und Wertevorstellungen verteidigt Cyrus mit aller Macht. Sie sind ihm heilig und es ist ihm wichtig, dass andere wissen, dass sie sich in dieser Hinsicht auf ihn verlassen können. Es ist für ihn kaum vorstellbar, seine Prinzipien auch unter Androhung von Folter oder Tod zu verraten.

Disziplin ~ Cyrus besitzt einen eisernen Willen, wenn er sich erst einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Er hält es sich selbst als persönliches Versagen vor, wenn er ein Ziel nicht erreichen kann. Harte Arbeit und Fleiß haben ihn dorthin gebracht, wo er heute steht – auch wenn das im Augenblick nicht gerade seine gewünschte Position ist.

Perfektionismus ~ Cyrus arbeitet gerne strukturiert und ordentlich, denn es ist ihm wichtig, dass seine Arbeit zumindest einen annähernd perfekten Grad erreicht. So kann man sich darauf verlassen, dass er Aufgaben gewissenhaft und engagiert angeht und auch zu Ende bringt.

Gerechtigkeitssinn ~ Für das Recht anderer stand Cyrus bereits als kleiner Junge ein – was ihm so manche Prügelei einbrachte. Er kann es schlicht nicht ertragen, es mit anzusehen, wenn anderen ein Unrecht geschieht.

Gutes Gedächtnis ~ Cyrus hat schon immer sehr schnell gelernt und konnte sich Dinge ohne größere Mühe gut einprägen. Dies hat ihm nicht nur in Hogwarts viele Vorteile eingebracht, sondern erleichtert ihm auch die Arbeit als Auror, wenn er eher intuitiv und schnell handeln muss. Denn so kann er auf einen umfangreichen, gefestigten Wissensschatz zurückgreifen.

___SCHWÄCHEN ##
Angst vor Kontrollverlust ~ Dies ist der Kern, der alles in Cyrus’ Leben zusammen hält und zugleich seine größte Angst. Kontrollverlust ist für ihn eine unentschuldbare Schwäche, die sich in allem zeigt, wovor er sich fürchtet.

Hohe Ansprüche ~ Sein Perfektionismus war schon immer sowohl Freund als auch Feind. Es ist für Cyrus unerträglich, Fehler zu begehen und es fällt ihm sehr schwer, sich eben jene zu verzeihen, wenn sie einmal eingetreten sind. Seine Ansprüche an sich selbst behindern ihn von Zeit zu Zeit dabei, seine hoch gesteckten Ziele überhaupt zu erreichen – was ihn nur noch mehr in Rage bringt.

Erwartungshaltungen ~ Die Ansprüche, die er an sich selbst stellt, stellt Cyrus in aller Regel auch an andere und es frustriert ihn, wenn sein Gegenüber diesem Anspruch nicht gerecht wird. Es ist für ihn unverständlich, eine Arbeit nicht mit den besten Vorsätzen verrichten zu wollen.

Arbeitstier ~ Cyrus neigt dazu, sich mehr Arbeit aufzuhalsen, als gut für ihn ist – zuweilen mehr, als er überhaupt noch stemmen kann. Oft zieht er sich dann nur noch mehr zurück, um die Aufgaben zu bewältigen, und wird dabei gelegentlich dünnhäutig und unwirsch.

Schneller Zorn ~ Seine Abneigung gegen Ungerechtigkeiten, Untreue und die Taten der Todesser ist so stark, dass Cyrus bisweilen ohne Vorwarnung mit starker Ablehnung oder gar heißem Zorn reagiert, wenn er sich mit diesen konfrontiert sieht.

Ordnungsfanatiker ~ Unordnung und Strukturlosigkeit verwirren Cyrus. Es war ihm stets ein Mysterium, wie andere im Chaos dennoch durchaus in der Lage waren, gute Ergebnisse hervorzubringen. Er selbst fühlt sich in solchen Situationen schutzlos, wenn er nicht vorher sein eigenes Maß an Vorbereitung treffen konnte.

___PATRONUS ##
Cyrus’ Patronus ist ein Elch, den er beschwört, indem er sich das Gefühl der tiefen Zufriedenheit in Erinnerung ruft, die ihn überkommt, wenn er nach einem harten Tag sein Zuhause betritt und die Tür hinter ihm ins Schloss fällt.

___ZAUBERSTAB ##
Eiche | Einhornhaar | 11 Zoll | federnd


Aussehen
Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen

___AUSSEHEN ##
Das kurze braune Haar an den Schläfen bereits stark ergraut, der dunkle Schatten eines Bartes kaum erahnbar, das dunkle Grün in den Augen umrandet von Lachfältchen, die Lippen zu einem angedeuteten Lächeln verzogen – so sah der Mann aus, dem seine Kollegen in glücklicheren Tagen in den Ministeriumsgängen begegnen konnten, zu einer Zeit, in der Cyrus noch genau wusste, wofür er einstand, und in der er seine Arbeit durch eine starke Macht im Rücken unterstützt wusste. Doch solche Tage waren in den letzten langen Jahren immer seltener geworden.
So trifft man Cyrus Craven heute eher mit einem misstrauischen und leicht gehetzten Blick an. Seine Arbeit als Auror hatte ihn stark geprägt. Nicht nur in seinem Geist, auch in seinem Gesicht hatte sich dieser lange und anstrengende Abschnitt seines Lebens eindeutig eingegraben, so wie auch die darauffolgenden Jahre voll banaler Arbeit und dem Gefühl, seinen Platz in der Gesellschaft verloren zu haben. Und dennoch ist Cyrus stets bemüht, sich die Freude am Leben zu erhalten – zugegebenermaßen ein schwieriges Unterfangen in letzter Zeit. So hatten lange vor den tiefen Sorgenfalten auf seiner Stirn, der steilen Zornfalte zwischen den Brauen und den harten Zügen um seinen Mund die Lachfalten sein Aussehen geprägt und bisweilen ziert ein breites, herzliches Lächeln sein erschöpft und angespannt wirkendes Gesicht.
Seine schlanke und weniger kräftige Statur hatte ihn nie besonders bedrohlich wirken lassen, doch schließlich machte die geistige Beherrschung einen Zauberer aus. Und auch die eher blasse Haut, die ihm all die vergangenen Jahre in den Archiven und den endlosen Gängen des Zaubereiministeriums einbrachte, übertüncht nur das wettergegerbte Leder, welches von einer langen Zeit harter Arbeit im Freien zeugt. Auf sein Äußeres gibt Cyrus ansonsten nicht besonders viel. Er möchte nicht ungepflegt erscheinen, aber Kleidung war ihm auch nie besonders wichtig. Sie musste einfach praktischen Zwecken unterliegen und der jeweiligen Situation angepasst sein.
Während seiner Arbeit als Auror traf ihn der starke, aber schlecht gezielte Fluch eines Todessers, der ihn sonst womöglich das Leben gekostet hätte. So aber hinterließ er lediglich – und im Angesicht des Todes ist dieses Wort wohl berechtigt – ein unansehnliches Netz vernarbter Haut, das sich von den Fingerspitzen bis zur Schulter seines linken Arms spannt. Diese Narben wollten nie ganz verschwinden. Daher trägt Cyrus an dieser Hand zumeist einen Lederhandschuh. Die Narben sind ihm zwar nicht unangenehm, jedoch sind es die Blicke der anderen, die am Ende doch immer zu Fragen führen, die er nicht gern beantworten mag.


Trivia
In wahrer Freiheit soll man leben

___LEBENSLAUF ##
Vor 42 Jahren wurde in der kleinen Industriestadt Sheffield ein Junge als vierter Sohn einer Arbeiterfamilie geboren, die nie besonders viel besessen hatte. Sie nannten ihren Sohn Cyrus Alistair und um die Wahrheit zu sagen – seine Eltern hatten sich nicht sonderlich über ihn gefreut. Es war nur ein Maul mehr zu stopfen, doch wenigstens würde er später anständig mit anpacken können. So zumindest hatten sie es sich gedacht. Hätten sie vorher gewusst, dass ihr Sohn noch vor seinem zwölften Geburtstag eine Einladung zur Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei erhalten würde, so hätten sie ihn womöglich gleich fortgegeben. Doch davon wussten sie nichts und so wuchs Cyrus elf Jahre lang unter einem strengen Vater, einer hart arbeitenden Mutter und drei älteren Brüdern auf.
Während Booker Craven, Oberhaupt der Familie, in den Stahlwerken arbeitete, für die Sheffield zu dieser Zeit so bekannt war und für die er auch seine Söhne vorzubereiten gedachte, mussten Cyrus und seine Brüder Elliot, Thomas und Keith ihrer Mutter Arleen zur Hand gehen und verschiedenste Nebentätigkeiten erledigen, denn jeder Cent war wertvoll für die Familie. Freizeit gab es kaum. So hatte Cyrus bereits früh das Los harter Arbeit kennengelernt. Zu seinem persönlichen Glück zählte er daher immer, dass die vier Söhne der Familie Craven zumindest eine kleine Schule in der Nachbarschaft besuchen konnten. Bereits damals hielt ihn der Gedanke in Atem, etwas anderes aus seinem Leben zu machen, denn all die Möglichkeiten der großen weiten Welt faszinierten ihn.
Als ihn schließlich die Einladung nach Hogwarts erreichte, war es für den damals bereits sehr selbstständigen jungen Cyrus keine Frage, dass er ihr folgen würde. Dass seine Eltern gelinde gesagt nicht begeistert waren, hielt ihn nicht zurück. Das wenige Geld, welches er hatte ansparen dürfen, reichte kaum für die günstigste Grundausrüstung für das erste Schuljahr, doch dies genügte ihm. Denn die Welt, die sich Cyrus nun eröffnete, ließ sein altes Leben wie einen Traum erscheinen. Seine Familie sah er während der folgenden Jahre ausschließlich in den Ferien, in denen er zumeist hart arbeitete, um sich genug Geld für das kommende Schuljahr anzusparen.
Der sprechende Hut schickte ihn nach Ravenclaw und Cyrus machte den Tugenden seines Hauses alle Ehre. Als Sohn von Muggeln war er von Anfang an darauf bedacht, alles aufzuholen, wovon er die ersten elf Jahre seines Lebens noch nichts gewusst hatte. Dies fiel ihm auch nicht sonderlich schwer, da ihn alles an der Welt der Zauberei maßlos faszinierte. Fragte man in Hogwarts nach ihm, so wurde man meist in die Bibliothek geschickt, wo er ein Buch nach dem anderen verschlang. Er war begierig darauf zu lernen und da er die Chance erhalten hatte, ein anderes Leben zu führen, wollte er ein guter Zauberer werden, und dabei war ihm das Wort „gut“ auf zweierlei Art wichtig. Denn in der zweiten Hälfte seiner Zeit in Hogwarts zog ihn schließlich etwas anderes als die schier unendliche Flut von Büchern in seinen Bann. Der Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste wurde merklich komplexer und die geistige Disziplin, die dieses Fach nun von ihm verlangte, reizte ihn auf eine eigene Art noch viel mehr als das bloße Lernen. Für ihn, der sein Wissen gern aus Büchern bezog, war es eine Herausforderung, seinen Geist derart zu disziplinieren. Ganz besonders die hohe Kunst des Duellierens hatte es ihm damals angetan.
Sein Ziel, Auror zu werden, entstammte dieser Begeisterung und seiner Überzeugung, für das Gute einzustehen. Bestätigt wurde er darin fast täglich durch die wachsende Macht derer, die die dunklen Künste verehrten. Durch seine guten Noten standen Cyrus nach seinem siebten Schuljahr in Hogwarts schließlich nicht wenige Möglichkeiten offen, doch sein weiterer Weg stand für ihn fest. Die Ausbildung zum Auroren, die er schließlich mit Bravour meisterte, sollte ihn schließlich als jungen Mann in die Hochphase der Todesser katapultieren.
Viele Jahre lang sollte er jene Anhänger Lord Voldemorts jagen und er wuchs beachtlich an den harten Umständen dieser Zeit, die ihm vieles abverlangten. Er verlor viele, die er Freunde und Vertraute nannte, und sah so manches Grauen, das er am liebsten aus seinem Gedächtnis herausbrennen würde. Trotz allem jedoch zweifelte er nie an dem Lebensweg, den er eingeschlagen hatte – bis zu jenem Tag im Februar des Jahres 1981.
Wie eine kleine Anzahl seiner Kollegen, so hatte auch Cyrus seit geraumer Zeit als Spion in den Reihen der Todesser gearbeitet und Informationen an das Ministerium weitergegeben. Er war recht erfolgreich und wagte sich tief hinein in einen Sumpf aus Hass, Verbrechen und dunkler Magie. Rückblickend war es wohl auch seine eigene Hochphase gewesen. Er erinnerte sich noch heute sehr gut daran, dass er in dieser Zeit kaum einmal eine ordentliche Nacht Schlaf bekam, während das Adrenalin durch seine Adern pulsierte. Doch seine Disziplin wurde jäh auf die Probe gestellt, als Ewan Price, ein guter Kollege und Freund, in die Klauen der Todesser geriet. Cyrus war anwesend, als man Price vorführte, und er wusste bereits in dieser Sekunde, dass er die Exekution eines anderen Auroren nicht zulassen würde. Und ebenso war ihm mit der Klarheit dessen, der dem Tod ins Auge sieht, bewusst, was er verlieren würde.
Bereit, sein eigenes Leben zu geben, um einem Freund den möglicherweise rettenden Augenblick Zeit zu verschaffen, ließ Cyrus seine Tarnung fallen. Während um ihn herum das Chaos ausbrach, stoben Flüche in alle Richtungen durch die Luft. Einer davon war schlecht gezielt und setzte lediglich Cyrus’ Arm in Brand, doch ein Zweiter traf sehr wohl. Cyrus hatte nie erfahren, wer den Todesfluch letztendlich ausgesprochen hatte. Er hatte nur Augen für den in sich zusammensackenden Price. Mit einem verzweifelten Sprung ergriff er den Arm des toten Auroren und disapparierte.
Es war ihm stets schleierhaft gewesen, wie er dieser Situation überhaupt hatte entkommen können. Er konnte sich an die kalte Nachtluft erinnern, als er auf einer Lichtung im schottischen Hochland apparierte, an das grausame Brennen seines linken Arms und an das Gefühl der noch warmen Hand seines Kollegen in seiner Rechten, während sie noch mehrmals sprangen. Er erinnerte sich an aufgeregte Rufe und an seine eigenen Schreie – erst vor Wut, als man ihm Price entriss, dann vor Schmerz, während man versuchte, seinen Arm zu retten. Und er erinnerte sich, dass er schließlich noch einmal schrie, bevor er in gnadenvolle Ohnmacht sank. Er schrie, weil er wusste, was geschehen war, und dass er es niemals würde ändern können. Denn Ewan Price war tot und er, Cyrus, war am Leben.
Die mühevoll erschaffene Tarnung eines Angehörigen einer alten kanadischen Reinblüterfamilie – dahin. Monate voll harter Arbeit und höchster Konzentration – dahin. Unmengen an gewonnenen Information über geplante Aktionen der Todesser – dahin. Und wofür? Es wäre besser gewesen, er wäre gestorben, um Price das Leben zu retten. So hätte er sich nicht den darauffolgenden endlosen Gesprächen im Ministerium stellen müssen, während man hastig darum bemüht war, die Identitäten der verbliebenen Spione zu schützen. Schweigend hatte Cyrus die Tage und Wochen voller Anhörungen über sich ergehen lassen, denn es gab kaum etwas, was er zu seiner Verteidigung hätte anbringen wollen. Doch dann schließlich hatte er sich umgedreht und das Zaubereiministerium raschen Schrittes verlassen, bevor er die Worte aussprach, die er später bereuen würde. Er hatte erneut jemanden verloren, doch nun war er in dieser Angelegenheit auch noch nutzlos für das Ministerium und darüber hinaus auch in Gefahr, denn unter den Todessern wurde mit Spionen kurzer Prozess gemacht. Ohne Schutz hätte er nicht lange überlebt.
So musste Cyrus untertauchen und konnte sich erst nach Lord Voldemorts Sturz wieder zeigen, auch wenn ihm im Ministerium kaum wichtige Aufträge übergeben wurden. Eine fahrige Notiz über „Unzuverlässigkeit und mangelnde Entschlossenheit“ machte sich einfach nicht gut in der Akte eines Auroren. Die folgenden langen Jahre brachte er daher oft in Archiven und Bibliotheken zu, betraut mit langwierigen und drögen Aufgaben, für die unter anderen Umständen niemand so recht die Zeit gehabt hätte. Cyrus fühlte sich fallengelassen und unnütz.
Und dann kehrte er zurück. Lord Voldemort war wieder auferstanden, eine Tatsache, die nur die wenigsten der älteren Auroren wirklich überraschte. Und während sich das alte Grauen von damals zu wiederholen schien, Zaubereiminister ermordet und der Hogwartsexpress überfallen wurden, bat Cyrus darum, seine alte Arbeit wiederaufnehmen zu dürfen. Doch vorerst stieß er damit nur auf taube Ohren. Als schließlich Dumbledore tot aufgefunden wurde und der Beginn des neuen Jahres mit einem Massenausbruch aus Askaban eingeläutet wurde, wusste Cyrus, dass er nicht mehr tatenlos zusehen konnte.


Sonstiges
Gott sei Dank gleich ist's vorbei
Mit der Steckbriefschreiberei

___RANG ##
Auror

___Gesuch ja oder nein? ##
nein

___DÜRFEN CHARAKTER, SET, STECKBRIEF WEITERVERWENDET WERDEN? ##
[ ] Ja, alles darf weiter verwendet werden.
[x] Nein. Meins.

___WELCHE SCHICKSALSKATEGORIE WÄHLST DU? ##
[ ] Kategorie 1
[ ] Kategorie 2
[x] Kategorie 3


sparks fly @ storming gates


Zuletzt von Cyrus A. Craven am Fr 28 Aug 2015 - 14:44 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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