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 Wynne Garraway

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AutorNachricht
Wynne Garraway
Heiler/in
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Anmeldedatum : 22.10.14
Zweitcharakter : Euphrosyne Wildman, Nathan Griffith & Braxton Guillam

BeitragThema: Wynne Garraway   Mi 22 Okt 2014 - 16:18




ALISHA +++ 20 JAHRE ALT +++ JESSICA LANGE

Allgemeines
Ob ein Leben ohne Fakten erquicklicher, oder genau das Gegenteil
wäre liegt stets im Auge des Betrachters


___NAME ##
Der Name Wynne stammt aus dem Walisischen und bedeutet, wenn man ihn zunächst in seine Einzelteile auftrennt und anschließend übersetzt, sowohl heilig, als auch gesegnet. In der Regel handelt es sich bei diesem Vornamen eher um eine Bezeichnung für Jungen, die Garraway Eltern hielten sich jedoch für individuell genug, ihr Mädchen auf diesen Namen taufen zu lassen, selbstredend, ohne ihr dabei einen femininen Zweitnamen zuzusprechen.
Garraway leitet sich ebenfalls aus einer walisischen Bezeichnung ab; übersetzt bedeutet es Speerkämpfer, eine Bezeichnung, die sich bis auf die ersten Kelten zurück führen lässt. Tatsächlich war die gesamte Familie Garraway jedoch nie in kriegerische Auseinandersetzungen involviert, zumindest in keinen, in denen es nötig war, mit Speeren zu hantieren.

Spitznamen? Man möchte meinen, Wynne Garraway sei zu alt, für derlei Bezeichnungen, wie man sie unentwegt zu Schulzeiten zugewiesen bekommt, oder von liebevollen Partnern und behütenden Eltern. Faktisch jedoch ist Wynne ein sehr kurzer Name, aus dem sich eher schlecht als recht Liebkosungen formen lassen; aus diesem Grund entging die betagte Hexe stets praktischen Abkürzungen.

___ALTER & GEBURSTAG ##
Wynne kam am späten Nachmittag des 03. Augusts 1913 zur Welt. Mittlerweile hat die gelernte Heileirn also ein wenig mehr als die Hälfte ihres Lebens hinter sich, und feierte im letzten Jahr ihren 84. Geburtstag.

___GEBURTSORT & WOHNORT ##
Im kleinen Häuschen der Familie Garraway, einige Kilometer vor Nottingham, kam Wynne zur Welt. Ihre gesamte Kindheit verbrachte sie an diesem Ort, zog jedoch später in ein kleines Apartment in London um ihre Ausbildung im St. Mungos Hospital antreten zu können. Bis heute blieb dies ihr Zuhause.

___BLUTSTATUS ##
Während eine Vielzahl von Zauberern nahezu fanatisch dem Gedanken vom reinen Blut, wie ein Hund einem Stöckchen, hinterherrennt, könnte der Blondine ihr Blutsstatus unwichtiger nicht sein. Als geübte Heilerin ist ihr bewusst, dass nicht nur Muggel und Muggelgeborene bluten, und das auch noch rot!, sondern genauso auch Halb- und Reinblüter. Wozu also all der Trubel?


Bildung
Das höchste Gut des Menschen ist und bleibt sein Verstand


___FRÜHERES HAUS & EHEMALIGE SCHULE ##
Vor gefühlten dreißig Dekaden besuchte Wynne die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei, eben genauso wie es sich für junge Hexen und Zauberer in Großbritannien gehört.
Nach einigem Hadern sortierte der Sprechende Hut den Garraway Sprössling in das Haus der Raben. Hufflepuff, so der zerknitterte Hut, wäre ebenfalls eine bezaubernde Idee gewesen, doch schließlich und endlich entschied sich das altmodische Kleidungsstück für Ravenclaw und Wynne, nun Wynne war glücklich darüber – wer hört schon schlechtes über Ravenclaws?

___ABSCHLUSSZEUGNIS ##
Astronomie A
Geschichte der Zauberei A
Kräuterkunde O
Verwandlung E
Zauberkunst E
Zaubertränke E

___BERUF ##
Direkt nach ihrem Abschluss in Hogwarts erlangte Wynne einen Ausbildungsplatz im St. Mungos Hospital in London, wo sie einige Jahr lang den Beruf der Heilerin erlernte. Selbigen behielt die Hexe fortwährend bei, ganz ungeachtet, welche Schwierigkeiten sich in ihrem Privatleben auch ergeben mochten. Nichtsdestotrotz führte die ein oder andere trunkene Stunde im Dienst zur Entlassung der zweifachen Mutter und einige, schwere Jahre später wurde Wynne abermals als Krankenschwester im St. Mungos eingestellt. Eine befriedigende, wenngleich auslaugende Aufgabe für die alkoholkranke Hexe, die jedoch die meiste Zeit über versucht ihr Bestes zu geben; in jedweder Hinsicht.



Familie
Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich
unglücklich ist jede Familie auf eigene Art


___FAMILIENSTAND ##
Wynne ist ledig.

___MUTTER ##
Gwyneth Garraway geb. Adair | verstorben | Squip | ehe. Schneiderin
Wynne hatte stets ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, eben genau so gut, wie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein musste, nicht zu vertraut, nicht zu eng, nicht zu offen, Hauptsache höflich, Hauptsache repräsentativ. In ihren Jugendtagen war Wynne auch eine vorbildliche Tochter, ein liebreizendes Mädchen das kein Wässerchen hätte trüben können, bis aus ihrer Alkoholsucht ein zunehmendes Problem wurde. In dem Versuch ihre Abhängigkeit vor ihrer Mutter zu verbergen, wurde der Kontakt im Laufe der Jahre stets spärlicher. Bis zum Tod Gwyneths vor einigen Jahren tauschten die beiden Frauen nur noch auf sehr rudimentärer Ebene Briefe; besonders an Feiertagen oder Geburtstagen, eben aus formeller Höflichkeit, statt eigenen Beweggründen.
Das Ableben ihrer Mutter kam für Wynne wenig überraschend, da die ehemalige Schneiderin unter einer schweren Viruserkrankung litt, die später als Rous-Sarkom-Virus in die Medizingeschichte eingehen sollte.


___VATER ##
Edgar Garraway | verstorben | Muggel | ehe. Offizier bei der Marine
Edgar und Wynne Garraway waren für einander wohl nie mehr als Mitbewohner, Menschen die durch Zufall in der gleichen Familie gelandet waren, sich im Grunde jedoch kaum kannten und einander auch nicht wirklich kennenlernen wollten. Im Verlauf des ersten und zweiten Weltkrieges wurde Edgar einige Male schwer verletzt und gewiss war Wynne bei jeder Wunde ihres Vaters schockiert, besorgt, wie es sich gehörte, und sie half auch ihn gesund zu pflegen, doch Todesängste stand sie nie wegen ihm durch. Erst als sie älter wurde, baute sie so etwas wie eine familiäre Bindung zu ihrem Vater auf, die auch ihres Alkoholgenusses zum Trotz nicht abreißen sollte, wenngleich jene Beziehung wohl kaum gut genug war, um ein Zusammenleben zufriedenstellend zu gestalten.

___SÖHNE ##
Henry Leavitt | 65 Jahre alt | Halbblut | Ausbilder für Sicherheitstrolle
Henry ist Wynne und Irving Leavitts ältester Sohn. Vermutlich wäre Wynne glücklicher, wenn die Beziehung zu ihrem Sohn eine bessere wäre, doch es scheint, als habe die Hexe kein sonderlich gutes Talent dafür die Leute in ihrem Umfeld gut und endgültig an sich zu binden. Seit der älteste Leavitt-Garraway Sprössling alt genug ist, um die Schwäche seiner Mutter zu registrieren, nicht jedoch sie zu verstehen, klafft ein tiefes Loch zwischen den beiden. Ihr Verhältnis zueinander ist wirklich schlecht, die beiden reden kaum noch ein Wort miteinander, und wenn sie es doch tun, so streiten sie. Nichtsdestotrotz liebt die einmal mehr, einmal weniger trockene Hexe ihren ältesten Sohn über alles, und wäre sie bisweilen nicht derart störrisch, würde sie vermutlich eine Menge für ihn opfern.

Harold Leavitt | 63 Jahre alt | Halbblut | Heiler
Harold und Wynne, nun ja... zumindest reden die beiden bisweilen noch miteinander, wenngleich es die passionierte Heilerin geschafft hat, auch ihren jüngsten Sohn mit ihren Trinkgewohnheiten und ihrem Sturkopf ins Bockshorn zu jagen. Es scheint jedoch, als wolle zumindest Harold seiner Mutter bisweilen die Chance geben, vergangene Fehler wieder gut zu machen. Und Wynne... nun, Wynne gibt sich stets Mühe, doch oftmals ist das nicht genug.

___SCHWIEGERTÖCHTER ##
ordelia Leavitt geb. Abott | 55 Jahre alt | Halbblut | Ministeriumsangestellte
Lorraine Vicky Leavitt geb. O’Brien | 40 Jahre alt | Reinblut | Journalistin

Zu ihren Schwiegertöchtern hat Wynne ein eher distanziertes Verhältnis. Es scheint wohl, als könne man sich gegenseitig gerade genug tolerieren, um sich an Feiertagen nicht gegenseitig mit vorwurfsvollen Blicken wegen falsch geknickter Servietten und ungebügelter Tischdecken zu erdolchen. An guten Tagen jedoch, da scheint es, als könne sich Wynne gerade so noch damit anfreunden, dass Henrys Frau doch so viel jünger ist als er, und Harolds Gattin – ach, gegen Lorraine Victoria Leavitte hilft wohl nicht einmal mehr der Trank der lebenden Toten.

___SONSTIGE ##
Irving Leavitt | 85 Jahre alt | Muggelgeboren | Besitzer eines Autogeschäftes
Irving Leavitt ist der Vater von Wynnes Kindern; wohl eher der Erzeuger, wie die betagte Hexe sagen würde. Die beiden pflegen kein sonderlich gutes Verhältnis, wenngleich Irving auf humoristische Art, bei jedem ihrer zufälligen Treffen versucht seine Verflossene um den Finger zu wickeln. Diese jedoch hat nur noch sehr wenig für den Autoverkäufer übrig, faktisch nichts, seit dem er sie mit beiden Kindern sitzen ließ, und schließlich versuchte sie ihr abzunehmen. Aber vielleicht sieht Wynne dies auch alles viel zu eng, und viel zu persönlich verklärt – wer kann das schon sagen, sie mag Irving schlichtweg nicht mehr.

___HAUSTIERE ##
Morpheus | 10 Jahre alt | Karteuser Kater
Morpheus ist Wynnes treuster Begleiter; der stets schläfrige Kater verbringt seine Zeit am Liebsten schnurrend auf dem Bett der Heilerin, kuschelt sich fortwährend liebevoll an sie, und lauscht mit zwei offenen Ohren zu jeder Zeit den Zweifeln der gefärbten Blondine. So scheint es zumindest, denn in Wahrheit liebt er es, wie jedes andere Katzentier, gestreichelt zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen; die beiden leben sozusagen in einer liebevollen Symbiose.


Persönlichkeit
Wenn Kleider Leute machen
Was tut ihm dann erst der Charakter an?


___CHARAKTERBESCHREIBUNG ##
Jemand Fremdes würde Wynne Garraway wohl am ehesten als eine sehr ruhige Person beschreiben, zu ruhig, womöglich; als zurückhaltend, höflich, vielleicht ein wenig seltsam, ein wenig eigen, in manchen Betrachtungsweisen zu offen, in anderen zu verschlossen; als ein stilles, tiefes Wasser, dass sich, sobald man seine Tiefe zu erforschen beginnt, nur als flacher, von Algen gefüllter Tümpel herausstellt. Als langweilig womöglich, als nicht beneidenswert, in vielerlei Hinsicht. Die Blondine erweckt nicht den Eindruck einer sonderlich glücklichen Person, aus deren Poren förmlich Lebensfreude sickert, doch die meiste Zeit über scheint die Hexe zumindest zufrieden zu sein.  Sie wirkt ein wenig altmodisch, sehr ordentlich, und fast so, als sei sie fortwährend dabei sich selbst zu kontrollieren, als müsse sie Acht geben auf sich und auf ihren Geist; doch diese Beherrschung führt dazu, dass die Heilerin ihre Aufgaben mit akribischer Genauigkeit sehr zufriedenstellend ausführt. Wynne ist eine sorgfältige Person, die sich Mühe gibt, Mühe mit sich selbst und Mühe damit ihr Umfeld zufrieden zu stellen, auch wenn dies wohl nur den wenigsten und den aufmerksamsten ihrer Mitmenschen wirklich gewahr wird. Die meiste Zeit über ist sie vielmehr unscheinbar, denn die Hexe verfügt keineswegs über ein nahezu niederknüppelndes Maß an Präsenz, wie die Masse ihrer Mitmenschen. Man könnte fast sagen, dass die Hexe nicht für den großen Trubel der Gesellschaft geschaffen ist, dass sie darin unterginge, und dies mag wohl stimmen. Es ist Wynne fürchterlich unangenehm im Mittelpunkt zu stehen, und noch viel unangenehmer, Autorität demonstrieren zu müssen. Generell erweckt die Heilerin einen beinahe zerbrechlichen Eindruck, wo es ihr doch offensichtlich so sehr an Resolutheit mangelt, dass es bisweilen scheint, als könne sie nicht einmal ihre Patienten zur Bettruhe ermahnen.

In Bezug auf ihre Ausbildung und ihren Beruf scheint die Hexe jedoch deutlich mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen aufzuweisen, als privat. Sie ist klug, äußerst bewandert in medizinischer Materie, kennt beinahe jeden Handgriff, zahllose Behandlungsmöglichkeiten, und weiß ebenso sie einzusetzen. Wynne ist eine gute Heilerin; sie vollführt ihre Aufgaben gewissenhaft, sehr sachlich aber dennoch mit dem notwendigem Maß an Herzenswärme, wie er vielen Heilern im Laufe ihrer Karriere verloren geht. Vermutlich mangelt es Wynne für derlei erfolgsorientieres Denken schlichtweg an Ehrgeiz. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass in Wynne Garraway keine fleißige Frau steckt. Sie kümmert sich immer zu voller Tatendrang um alle wichtigen Dinge, wenngleich es bis weilen scheint, als wüsste sie nicht immer genau, wie sie ihre Vorhaben hierarchisch ordnen könnte. Während sie ihren Beruf also voller Sorgsamkeit auslebt, kontrolliert und geordnet, ist das Privatleben der Garraway bisweilen nichts weiter als ein Schlachtfeld. Sie führt keine sonderlich gute Beziehung zu ihren Kindern, wenngleich ihr nichts mehr am Herzen liegt als ihre Söhne; der Grund dafür ist ihre Alkoholsucht.

Bereits seit Jahren ist Wynne dem Alkohol verfallen, und während es an manchen Tagen scheint, als sei endlich ein Ende ihrer Sucht in Sicht, so scheint es an anderen Tagen wieder ganz anders zu sein. Fakt ist, das Wynne fürchterlich schlecht mit privatem Stress und besonders mit Konflikten umgehen kann. Am liebsten geht sie selbigem aus dem Weg, verschanzt sich zwischen naiver Ignoranz und Widerwillen oder harmoniebedürftiger Ruhe, und treibt ihre Mitmenschen auf diese Weise in den Wahnsinn. Statt einer klaren Äußerung über ihre Wünsche und eventuellen Bedürfnisse, schweigt die Hexe und behält ihre Sorgen und ebenso ihre Träume für sich; wer befasst sich schon gern mit einer Alkoholikerin? Tatsächlich ist sich Wynne ihrer Lage durchaus bewusst, vielleicht nicht vollends, doch im groben Maße durchaus. Sie weiß, dass sie krank ist, abhängig, doch sie vermag es schlichtweg nicht, sich von ihrer Sucht zu lösen, so sehr sie es auch versucht. Je eifriger sie um Kontrolle ringt, desto niederschmetternder folgt der Absturz. Die Garraway trinkt nicht täglich, nicht mehr, nur dann, wenn ihre Sorgen ihr über den Kopf wachsen, demnach in einmal mehr einmal weniger regelmäßigen Abständen – nach Kräften nicht im Dienst, zumeist abends, wenn sie allein ist.

___VORLIEBEN ##
+ Spaziergänge + Wynne ist gern an der frischen Luft; in diesem Punkt ganz die klischeehafte, alte Dame mimend, verbringt sie ihre Sonntage gern auf Parkbänken in der Sonne, und auch bei Regen scheut sie keinerlei Spaziergänge, wenn ihr einmal danach ist aus ihren gewohnten Verhältnissen auszubrechen, und sich die Welt anzusehen.
+ Malen + Wynne ist eine begnadete Malerin, möchte man meinen. Sie hat ein außerordentliches Talent dafür zu Zeichnen, einen Blick für Proportionen und weiß exakt, wie sie die Realität auf einem Blatt Papier zu verwirklichen vermag. Des Weiteren bereitet die Kunst ihr Freude.
+ Lesen + Tatsächlich steckt in Wynne Garraway eine begeisterte Literaturfreundin. Sie mag viellecht nicht für die klassischen Riesen dieses Merties geschaffen sein, und kein großes Interesse an Goethe, Tolstoi oder Wild finden, so ist Trivialliteratur in ihren Augen jedoch nicht zu verleugnen.
+ gemütliche Abende + Wer würde es nicht genießen des Abends in einem gemütlichen Sessel zu sitzen, die faule Katze auf dem Schoß liegend, und diese hinter den Ohren zu kraulen, während in einem kleinen Kamin ein behagliches Feuer prasselt und in der Ferne leise Jazzmusik spielt?
+ Rotwein + So perfide es auch klingen mag, Wynnes größte Schwäche ist der Wein; sie trinkt ihn gern und noch viel lieber über den Durst hinweg, besonders wenn der Stress in ihrem Privatleben Überhand nimmt. Doch dafür kann der gute Wein doch nichts, oder?

___ABNEIGUNGEN ##
- Arroganz - Es gibt kaum etwas, das Wynne weniger leiden kann, als Arroganz. Diese schlägt sich meist im Wahn des reinen Blutes nieder, eine angeborene Eigenschaft, für die die Garraway reichlich wenig übrig hat. Sie kann es nicht ausstehen, wegen dem Klassendünkel anderer schlechter behandelt zu werden, jedoch würde es ihr nie in den Sinn kommen dies laut auszusprechen; erst recht nicht, wenn dies situationsbedingt der Fall ist.
- Lügen - Selbst wenn sich Wynne durch ihre Abhänigkeit stets selbst in die größten Flunkereien verstrickt, so stoßen sie diese in Bezug auf andere Menschen eher ab. Sie verabscheut es angelogen zu werden, dergleichen geht der sentimentalen Hexe reichlich nahe, sehr viel näher als den meisten ihrer Mitmenschen.
- Bevormundung - Es mag wohl bisweilen einen anderen Eindruck erwecken, doch Wynne kann sehr wohl für sich selbst sprechen; dass sie dies so selten tut, liegt eher daran, dass sie es nicht für wichtig empfindet, oder sich nicht traut – Bevormundung ist daher ein äußerst spitzer Dorn in den Augen der Hexe.
- Wasser mit Kohlensäure - Es mag peinlich klingen, und vielleicht auch besonders nach alter Dame, doch Wynne verträgt Kohlensäure ganz und gar nicht. Ihr Magen wird davon immerzu unruhig, was zu anderen, unschönen Dingen führt – wie sagt man unter Heilern fachmännisch? Flatulentia? – wie dem auch sei, Wynne trinkt bevorzugt stilles Wasser.
- Unordnung - Chaos und Unordnung sind für die versucht kontrollierte Hexe die reinste Tortur. Sie hat es lieber ordentlich, lieber sauber, so fällt einem die Beherrschung leichter, wie sie sich einredet, und zusätzlich ist Ordnung fast schone eine Tugend, die es zu loben gilt, Unordnung hingegen sorgt allein für Verwirrung.

___STÄRKEN ##
+ Heilzauber + Wynne ist eine begabte Heilerin, weshalb ihr Zauber aus diesem Gebiet nur halb so schwer fallen, wie den meisten normalen Hexen und Zauberern. Dieses angeborene Talent entfaltete sich besonders im Laufe ihrer Ausbildung.
+ Verantwortungsbewusstsein + Es mag womöglich absurd klingen, doch die Heilerin ist in Bezug auf ihre Arbeit sehr gewissenhaft. Sie kennt die Verantwortung, welche mit ihrem Beruf verknüpft ist, und gibt stets ihr Bestes um alles zufriedenstellend auszuführen. Niemals käme es ihr in den Sinn durch eventuelle Verunreinigungen das Leben ihrer Patienten zu riskieren!
+ künstlerisches Talent + Ob man es glaubt, oder nicht, Wynne kann ungemein gut zeichnen und malen. Es scheint, als habe sie eine außerordentliche Beobachtungsgabe, ein gewisses Auge für das Ästhetische, zumindest auf dem Papier.
+ gutes Gedächtnis + Es mag vielleicht schlecht vorstellbar sein, doch Wynne verfügt trotz, dass sie oftmals über ihren Durst trinkt, über ein außerordentlich gutes Gedächtnis. Sie vergisst selten etwas, und es fällt ihr leicht sich Dinge zu merken; Namen entfallen ihr demnach selten, ebenso Gesichter und Geschichten.
+ Ordnungssinn + Wynne ist nahezu akribisch ordentlich. Sie pflegt es in stillen Minuten Staub zu wischen, Oberflächen zu reinigen und Betten zu überziehen, wenn diese zu lang unbesetzt waren.

___SCHWÄCHEN ##
- Entscheidungsangst - Wynne Garraway ist keine Freundin großer Entscheidungen. Tatsächlich fällt ihr es immens schwer selbige zu treffen und zu oft flüchtet sie sich in solchen Situationen des Stresses in die wärmenden Arme des Alkohols, welcher sie vor keinerlei bewegende Schiedssprüche stellt, die es zu fällen gilt.
- Naivität - Im Grunde ist Wynne eine schrecklich naive Person; sie weiß die Kommentare ihrer Gegenüber oftmals nicht wirklich einzuschätzen und besitzt auch kein sonderlich gutes Verständnis für Ironie und Sarkasmus. Generell vertraut sie sehr leichtfertig auf die Meinungen anderer Leute.
- Sturheit - Trotz all ihrer Liebenswürdigkeit und Ruhe steckt in der Garraway ein wahrhaft sturer Esel. Ist sie einmal von einem Standpunkt hinreichend überzeugt ist es nahezu unmöglich sie davon abzubringen, selbst wenn die Argumentation dagegen noch so gut und solide ist.
- Alkoholismus - Wynne ist Alkoholkrank, und sich dieser Sache durchaus bewusst; dennoch vermag es die betagte Hexe nicht von ihrer Sucht zu lösen. Diese bestimmt in regelmäßigen Abständen das Leben der Heilerin, doch sie legt einiges daran das größte Manko ihres Lebens hinter dem Schein einer heilen Welt verschwinden zu lassen. Dies gelingt ihr einmal mehr, und einmal weniger erfolgreich.
- Fruchtbonbons - Wynne hat seit Kindertagen eine Schwäche für Bonbons! Besonders für die fruchtigen! Und da ein wenig Zucker bekanntlich noch niemandem sonderlich geschadet hat, vermag es die betagte Hexe schlichtweg nicht an einem jener süßen Leckerbissen vorbeizugehen.

___PATRONUS ##
Wynne kann keinen Patronus erzeugen, bedauerlich, wie einige vielleicht anmerken würden, doch die Hexe scheint es wohl verlernt zu haben, den Wert von Dingen zu bemessen, mit denen sie nicht viel zu tun hat – und wo sollte eine Wynne Garraway schon einem Dementoren begegnen?

___ZAUBERSTAB ##
Wynne Garraways Zauberstab besteht aus Weidenholz, sein Kern bildet schillerndes Einhornhaar, und er ist in etwa 8 Zoll lang. Das Holz der Weide ist sehr biegsam und ebenso geschmeidig. Während das Holz einerseits als Schutzsymbol der Ernte galt, so sagt man ihm ebenso nach, einen Zugang zur dunklen Welt der Geister zu sichern – doch wer glaubt schon an so etwas? Fakt ist, dass sich das Holz der Weide perfekt für Heilzauber eignet, da man ihm schmerzstillende Kräfte nachsagt. Die Weide tröstet und spendet Beistand...


Aussehen
Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen


___AUSSEHEN ##
Zu einer anderen Zeit war Wynne Garraway eine bezaubernde Hexe, eine wunderschöne, junge Frau gewesen; mit strahlendem, gesundem blonden Haar, welches ihr in großzügigen Wellen elegant um die rosigen Wangen fiel, ihre rehbraunen Augen ob des herben Kontrastes zu ihrem hellen Haar und ihrer ebenso hellen Haut majestätisch zur Geltung brachte... Doch solche Zeiten sind vorbei, und das bereits seit einigen Jahren. Das einst naturblonde Haar der Heilerin ist gefärbt, macht jedoch nichtsdestotrotz noch immer einen sehr gepflegten und gesunden Eindruck. Ihr Teint hingegen scheint über die Jahre beinahe ein Ideechen roher geworden zu sein, faltig, gerade um die Augen und um ihre bisweilen schmalen Lippen. Doch ihre Haut ist noch immer relativ hell; Wynne Garraway war nie ein Mensch mit sonderlich ledriger, dunkler Haut, weshalb sie im Sommer, sowie im Winter besonders anfällig für Sonnenbrand ist.
Außerdem ist Wynne eine eher kleine Frau, die mit ihrem 1M 65 Körpergröße nicht gerade zu den Riesen der Gesellschaft zählt. Ihr Körper macht bisweilen einen leicht gedrungenen Eindruck, fast so, als hätten der Garraway ein paar Zentimeter nicht geschadet, um sie zu einer bezaubernden Naturschönheit zu machen. Die Hexe ist zwar schlank, jedoch keines Wegs zierlich; man würde somit nicht auf die Idee kommen, sie bei einer Umarmung versehentlich zu erdrücken, oder ihr gar ein paar Knochen zu brechen, nein. Der kleinen Hexe mangelt es jedoch auch nicht an Rundungen, wenngleich sie in Wynnes Augen ein klein wenig ungerecht verteilt sind; die gefärbte Blondine hätte lieber ein wenig mehr ihrer recht kleinen Heckpartie, als Busen – doch was kann man daran ändern? – zumindest hat sie eine Taille.
Die meiste Zeit über trägt Wynne ihr schulterlanges, blondes Haar zu ordentlichen Frisuren zusammengebunden, nichts sonderlich Kompliziertes, denn in der Einfachheit steckt die wahre Perfektion. An anderen, schlechteren Tagen trägt die Hexe ihr Haar hingegen offen, zumindest privat.
Auch was den Kleidungsstil der Hexe anbelangt scheint sie nicht gerade durch Extravaganz ins Auge zu fallen. Die betagte Hexe kleidet sich gern gedeckt, vorzugsweise schwarz, meist klassisch, fast altmodisch. Nichtsdestotrotz macht ihre Kleidung einen gepflegten Eindruck, sauber, wohlriechend und stets in Stand gesetzt. Am liebsten kleidet sich Wynne in Röcke und Kleider; Hosen, so sagt sie, stünden ihr nicht. Ob diese Aussage wirklich der Wahrheit entspricht kann wohl niemand beurteilen, da sich die Heilerin schlichtweg nie in Hosen präsentiert – wozu auch? Immerhin ist sie eine Frau, und kein Mann. Den praktischen Nutzen solcher Kleidungsstücke verleugnet die Garraway in ihrer stur-schüchternen Art vehement, zumindest in Bezug auf sich selbst. Ihren magischen Alltag im Krankenhaus verrichtet die Hexe zumeist in klassischen Miniröcken und Blusen, eine helle Schürze schützend darüber tragend. Bei ihrem Schuhwerk handelt es sich meist um Schuhe mit kleinem Absatz, nicht höher als 7cm, immerhin muss die betagte Heilerin auch darin laufen können! Nicht, dass die Höhe in diesem Fall das Problem wäre... – nun ja, die Höhe ist das Problem. Je höher Wynnes Absatz desto eingeschränkter ist die alkoholkranke Hexe in ihrer Mobilität – und wer braucht schon eine Krankenschwester, wenn diese im Zweifelsfalle nicht einmal rennen könnte?
Wynnes Auftreten ist nicht sonderlich aufmerksamkeitheischend. Die Hexe bevorzugt es im Hintergrund zu bleiben, lieber nicht den Mittelpunkt eines Geschehens zu bilden, weshalb es erschreckend leicht fällt die kleine Hexe zu übersehen. Nichtsdestotrotz ist ihre Freundlichkeit weitestgehend bekannt, ebenso wie ihr, stets ein wenig unsicher wirkendes, Benehmen. Dennoch redet man über die betagte Hexe, und ihr winziges Alkoholproblem, zumindest gibt es Gerüchte – Gerüchte, die dann und wann sogar bestätigt werden


Trivia
In wahrer Freiheit soll man leben


___LEBENSLAUF ##
Wynne Garraway wurde am 03. August im Jahre 1913 als Tochter von Gwyneth und Edgar Garraway geboren. Am späten Nachmittag erblickte das recht schwächliche Mädchen das strahlende Licht der Welt, und wuchs bald zu einem gesunden, wenngleich schmächtigen Kind heran; behütet verbrachte Wynne ihr erstes Lebensjahr in dem kleinen Haus ihrer Familie in einem Vorort von Nottingham, bis im Jahre 1914 Großbritannien ein Teil des ersten Weltkrieges wurde, und auch ihr Vater, welcher zu diesem Zeitpunkt als Offizier eines Frachtschiffes der Royal Navy diente in den Kriegsdienst eingezogen wurde. Wynne selbst bekam von all dem Trubel und den Sorgen ihrer Mutter allein sehr wenig mit, und selbst wenn sie doch den ein oder anderen Moment der Trauer aufschnappte, so war sie gewiss viel zu jung um sich in späteren Jahren noch daran erinnern zu können. Für eine lange Zeit sah die junge Familie Edgar Garraway nicht wieder, wenngleich er Briefe schrieb, die im Aufruhr des Krieges oftmals nicht ihren das Adressat erreichten. Erst mit dem Ende des Krieges vier Jahre später beinahe pünktlich zu Wynnes fünftem Geburtstag kehrte der Familienvater nach Nottingham zurück, welches im Zuge des Konfliktes mit Deutschland unter beachtlichem Beschuss gestanden hatte; doch Gwyneth und Wynne hatten jeden Bombenangriff überlebt, und so feierte die Familie glückliche Jahre, in denen der Sprössling stets wuchs, und wuchs, und sich zu einem vorbildlichen, höflichen Kind entwickelte. Wynne war nie besonders laut gewesen, stets eher ein Mädchen der ruhigen Sorte, was es ihr erschwerte Freunde zu finden. Erst als sie mit 6 Jahren eine Grundschule in Nottingham besuchte fand sie langsam Anschluss innerhalb der Gesellschaft. Immer wieder, ganz gelegentlich, wenn das kleine Ding in Aufregung geriet zeigten sich zarte Ansätze einer magischen Begabung, unterbewusst ließ Wynne Fensterläden klappern und Tassen vibrieren. Anzeichen, die ihre Mutter, eine Squip, stets geflissentlich ignorierte bis Wynne im Alter von 11 Jahren ein reichlich seltsamer Brief, von einer gewissen Hogwartsschule, welche Wynne dazu auserkoren hatte, dort zu lernen, erreichte und es Gwyneth kaum mehr möglich war die Begabung ihres Kindes zu verleugnen.

Die junge Garraway kam also nach Hogwarts, stand dem neuen Ort und all den fremden Erwartungen, sowie ihren eigenen, ein wenig skeptisch gegenüber. Sprechende Hüte  und Geister beunruhigten das kleine Mädchen eher, als dass sie es faszinierten, doch bald gewöhnte sie sich an die neuartige Umgebung, zumal es manch anderem Mitschüler nicht anders erging. Der Sprechende Hut schickte Wynne nach Ravenclaw, in das Haus der gescheiten Schüler, und tatsächlich stellte sich das Mädchen als äußerst wissbegierig heraus. Sie lernte schnell, und eine Vielzahl von Zaubern fiel ihr ungemein leicht. Immer korrekt und stets gewissenhaft erledigte die Ravenclaw ihre Hausaufgaben, lernte für die Prüfungen und fand neben all der Lernerei doch tatsächlich Freunde innerhalb ihres Hauses. Zwar zählte die Garraway nie zu dem Kreis der sonderlich Schönen und besonders Beliebten, so war sie dennoch recht zufrieden mit ihrer Stellung innerhalb der Schule, für das Rampenlicht war Wynne nie geschaffen. Sie absolvierte also erst ihre ZAGs, und schließlich auch ihre UTZs äußerst zufriedenstellend. Wynne verließ also Hogwarts mit einem guten Abschluss, jedoch ohne je die wahrhaftigen Freuden des Lebens kennengelernt zu haben, und so kam es, dass sie äußerst blauäugig einem Mann namens Irving Leavitt in die Arme stolperte, mit zarten 18 Jahren, und ihm prompt verfiel. Für ihn vergaß sie ihren innigsten Berufswunsch und obendrein jeden Verstand. Wynne wurde im Handumdrehen schwanger, etwas, womit wohl weder ihre Familie, noch ihr Freund zu diesem Zeitpunkt je gerechnet hatten; es galt also eine Liaison mit Leavitt einzugehen, wo doch jeder wusste, dass nichts schändlicher war, als uneheliche Kinder, Bastarde! Noch vor der Hochzeit, für die es der jungen Familie an Geld mangelte, erblickte jedoch das erste Kind der jungen Erwachsenen das Licht der Welt, Henry. Nun, es lässt sich durchaus sagen, dass Wynnes Beziehung zu Irving Leavitt wohl reizvoll genug war, um noch viele weitere Male mit ihm zu schlafen, sodass sie zwei Jahre später ein weiteres Mal ungewollt schwanger wurde. So brachte die Garraway, geheiratet hatten Irving und sie noch immer nicht, wie auch, mit nur einem Einkommen?, im Alter von 20 Jahren ihren zweiten Sohn, Harold, zur Welt. Doch Irvings Einkommen, welches kaum für eine dreiköpfige Familie gereicht hatte, genügte noch viel weniger für eine vierköpfige, und so entschloss sich Wynne nach einiger Überlegung ihren aufgegebenen Traum von einem Dasein als Heilerin wieder aufzugreifen.

Tatsächlich fand sie schnell eine Anstellung im St. Mungos Hospital, und trat dort ihre Ausbildung an. Zu diesem Zeitpunkt war Wynne Garraway 21 Jahre alt, zweifache Mutter, obendrein unverheiratet, und liiert mit einem Mann, der sich nur zu gern herumtrieb. Familiäre Unterstützung konnte die junge Frau kaum erwarten, immerhin waren ihre Eltern kaum von dem Werdegang ihrer Tochter begeistert, nur gut, dass diese indes in London lebte, fernab von Nottingham und dem Tratsch und Klatsch des Vorortes, aus dem sie stammte. Doch es sollte keines Wegs einfacher für die junge Hexe werden, ganz im Gegenteil. Noch vor Henrys fünftem Geburtstag, verließ Irving aus, für Wynne noch immer unerklärlichen Gründen seine Familie, brach die Verlobung auf, und entschwand ins Nichts. Wynne, die in dem stattlichen Mann vielleicht keine große Liebe gesehen hatte, jedoch die einzige erotische Liebe die sie bis dato gekannt hatte, blieb mit ihren Söhnen und all ihrem Kummer allein zurück. Sie vermochte es unter schrecklichen Schwierigkeiten ihre Ausbildung zu beenden, doch bald kam es, dass sie dem Druck ihres Lebens kaum mehr stand hielt, und zur Flasche griff. Bereits mit 25 Jahren ertränkte die junge Frau ihren Kummer regelmäßig in Wein und Gin, versuchte jedoch nahezu übereifrig ihre Sucht vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Einige Jahre sollte ihr dies gelingen, und allein ihre Kinder wurden Zeugen ihrer Abhängigkeit. Doch weder Wein noch Gin lösten die Probleme der Hexe, nein, sie intensivierten diese vielmehr. Im Jahre 1939 brach schließlich der zweite Weltkrieg aus, und abermals wurde Wynnes Vater Edgar von der Royal Navy eingezogen; hätte Wynne damals gewusst, dass sie ihrem Vater nie wieder gegenüberstehen können würde, hätte sie sich vermutlich von ihm verabschiedet, ihm geschrieben, wäre mit dem Zug nach Nottingham gefahren, doch sie wusste es nicht. Wenige Wochen vor Kriegsende erreichte sie  schließlich ein Brief ihrer Mutter, in dem diese Edgar Garraways Tod mitteilte. Im darauf folgenden Jahr entließ man Wynne wegen Trunkenheit im Dienst.

Für die alleinerziehende Mutter brach eine gesamte Welt zusammen, denn ohne Anstellung war es kaum möglich ihre Familie zu ernähren, geschweige denn sich die horrenden Mietpreise ihrer Londoner Wohnung länger leisten zu können... Schweren Herzens packten die drei Garraways also ihre Koffer, und traten den Rückzug nach Nottingham an, wo es sich deutlich billiger wohnen ließ. Doch es sollte nie zu einem Einzug der kleinen Familie in das neue Heim kommen, denn kaum, dass die Wohnung angemietet war, tauchte Irving Leavitt wie aus heiterem Himmel auf, im Begriff, seine Söhne mit sich zu nehmen, wo er doch deutlich besser für diese sorgen konnte, als ihre alkoholkranke Mutter. Wynne, die schweren Herzens zu dem Entschluss kam, dass ihr Verflossener wohl recht hatte, ließ die Kinder mit ihm gehen, bereute dies jedoch ab jener Sekunde für den Rest ihres Lebens. Die Beziehung zu ihren Söhnen wurde stets rarer, stets schlechter, und somit verschlechterte sich auch ihr psychischer Zustand. Allein durch finanzielle Unterstützung ihrer Mutter vermochte sie es ihre Wohnung zu halten, und hielt sich nur äußerst eingeschränkt über Wasser. Erst als sowohl Henry als auch Harold Hogwarts verlassen hatten und trotz ihrer eher schweren Kindheit überraschend anständige Berufe erlernten und sogar heirateten, vermochte es Wynne sich aus ihrem trostlosen Dasein zu reißen und besuchte eine Entzugsklinik in Wales.
Mit 42 Jahren verließ Wynne selbige, angeblich geheilt, und tat seitdem ihr Bestes daran, ihr verkommenes Leben allein stemmen zu können. Sie bewarb sich von Neuem im St. Mungos Hospital, diesmal für die Stelle der Leiterin der Abteilung für Vergiftungen durch Zaubertränke und Magische Pflanzen, und wenngleich sie selbst nicht sicher sagen kann, warum ausgerechnet sie eingestellt wurde, so ist und bleibt es ein wunderlicher Segen für die betagte Hexe, dass man ihr die Anstellung tatsächlich zusprach. Fakt jedoch ist, dass Wynne keineswegs von ihrer Sucht geheilt ist und bisweilen immer noch trinkt, dann wenn ihr ihr Leben wieder einmal über den Kopf wächst... doch möglichst nicht im Dienst; denn verlöre sie ihren Job, ihren geliebten Job... wer könnte schon sagen, was dann mit der betagten Hexe geschehen würde.


Sonstiges
Gott sei Dank gleich ist's vorbei
Mit der Steckbriefschreiberei


___RANG ##
Heilerin

___REGELSATZ ##
Wie lautete doch gleich der Regelsatz?

___DÜRFEN CHARAKTER, SET, STECKBRIEF WEITERVERWENDET WERDEN? ##
[ ] Ja, alles darf weiter verwendet werden.
[x] Nein. Meins.
[ ] (Sollte keiner der oberen Punkte zutreffen, kannst du uns gern mitteilen, wie deine Einschränkungen aussehen!)

Beachte bitte, dass Buchcharaktere als NPCs weiterverwendet werden.

___WELCHE SCHICKSALSKATEGORIE WÄHLST DU? ##
[ ] Kategorie 1
[x] Kategorie 2
[ ] Kategorie 3


sparks fly @ storming gates


Zuletzt von Wynne Garraway am Mo 27 Okt 2014 - 18:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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