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 Victoria Wentworths Tagebuch

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Victoria Gunn
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BeitragThema: Victoria Wentworths Tagebuch   So 3 Feb 2013 - 15:42

The Diary of Victoria Gwyneth
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Victoria Gunn
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BeitragThema: Re: Victoria Wentworths Tagebuch   So 3 Feb 2013 - 17:29

27. November 1994
Frühs


Liebes Tagebuch,
Ich glaube, ich habe es immer noch nicht richtig begriffen. Es ist, als wäre ich in einer Art Schutzhülle, durch die keine Gefühle zu mir durch dringen. Vielleicht habe ich sie mir ja selber aufgebaut, aber langsam dringt zu mir die Erkenntnis durch, dass ich die Tatsachen nicht ignorieren kann. Was für eine Ironie, da ich ja immer diejenige war, die jedem vorgehalten hatte, dass man für seine Sache einstehen muss. Und jetzt stehe ich unschlüssig hier.
Dumbledore ist tot.
Wie merkwürdig, es schwarz auf weiß zu lesen. Am Tag davor hatte ich frei gehabt, sonst hätte ich es noch am selben Tag bei der Arbeit am nächsten Propheten erfahren. So ist es nur mündlich bei mir angekommen. Es ist so schwer, es wirklich zu realisieren, war er doch einer der mächtigsten Zauberer unserer Zeit. Er besiegte sogar Grindewald. Aber er war alt, ja, richtig alt. Hat das ihn unvorsichtig gemacht? Hat es ihn vielleicht sogar geschwächt? Sein Mörder muss mehr Macht besitzen haben als ich mir vorstellen kann, war es am Ende Du-weißt-sc Voldemord? Sein Wiederauftauchen ist uns allen klar und meiner Meinung nach könnte er wohl der einzige sein, der solche Macht nutzen kann. Aber was, wenn Albus einfach in einen Hinterhalt gelockt wurde?
Ich weiß nicht, was ich denken soll, was ich vermuten soll. Wir haben keine Anhaltspunkte und keinen Plan, wie wir weiter machen sollen.
Was soll nur aus dem Orden werden, wenn unser wichtigstes Mitglied auf einmal verstirbt? Ich mache mir große Sorgen um den Orden, sind wir doch die einzigen, die in diesen dunklen Zeiten noch etwas gegen die Todesser unternehmen. Der Rest der Welt verneint es doch. Draußen wird es immer düsterer und ich bilde mir sogar ein, dass es noch kälter als letztes Jahr ist. Aber vielleicht habe ich auch recht.
Noch vor einer Woche schien alles gut zu sein. Als wir damals alle im Rolling Barrell gewesen waren, hätte ich schwören können, dass wir alles schaffen können. Es war ein schöner Abend gewesen und alles hatte noch einigermaßen einen Rahmen gehabt, alles schien noch kontrollierbar zu sein. Im Vergleich zu jetzt kommt es mir schon fast sorglos vor. Aber das ist Quatsch, seit seinem Aufstieg ist es das schon lange nicht mehr.
Aber hätte Albus nicht gewollt, dass wir weiter machen? Weiter für unsere Sache einstehen? Weiter für das, was wir lieben, kämpfen? Das hätte er bestimmt. Wir sollten nicht den Kopf hängen lassen oder uns unterkriegen lassen. Genau das wollen sie doch, dass wir klein beigeben, damit sie freie Bahn haben. Damit sie ihre Ideale durchsetzen können. Aber das werde ich ganz sicher nicht zulassen, nein. Und wenn ich dabei drauf gehe, dann kann ich wenigstens behaupten, dass ich für meine Sache eingestanden habe. Dass ich für das Gute, für alle Menschen und für alle Unschuldigen eingesetzt habe. Für den Frieden. Dafür lohnt es sich, zu kämpfen.


Deine Victoria

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Zuletzt von Victoria Wentworth am Mo 27 Okt 2014 - 11:07 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Victoria Gunn
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BeitragThema: Re: Victoria Wentworths Tagebuch   Mo 5 Aug 2013 - 9:59

27. November 1994
Gegen Mitternacht

Liebes Tagebuch,  
du wirst es nicht glauben! Ich weiß auch gar nicht, wie ich anfangen soll. Heute hat sich so viel ereignet, ich fange am besten am Anfang an. Aber dazu habe ich auch nicht die Geduld, es ist spät und ich bin müde. Ach, was soll's.
Ich habe meine Mutter getroffen!
Meine richtige Mutter, die, die mich auf die Welt gebracht hat, von der ich gedacht hatte, dass ich sie nie finden würde! Niemand kann sich die Gefühle vorstellen, die uns dabei erfassten, ich bin immer noch richtig glücklich, traurig und überrascht. Das ganze Gefühlschaos ist schrecklich, aber Ordnung schaffen kann ich auch nicht. Das Verrückte ist ja, dass ich sie schon kannte! Wer hätte das gedacht. Es ist niemand anderes als Euphrosyne Wildman, Arithmathiklehrerin in Hogwarts. Wie gut, dass ich dieses Fach nie hatte, das hätte wohl zu Komplikationen geführt...
Ich kann es immer noch nicht fassen, als ich aus dem Todesserversteck draußen war, bin ich erst einmal in Tränen ausgebrochen. Ich! Hoffentlich haben das nicht zu viele gesehen, ich weine doch nie.
Aber sie ist auf der Seite des dunklen Lords! Es ist schrecklich, wie soll ich denn damit umgehen, wie soll ich ihr begegnen, was, wenn ich sie aus Versehen töte beim nächsten Zusammentreffen von Orden und Todessern? Wie sollen wir in der Öffentlichkeit auftreten, sollen wir es gar geheim halten? Was soll ich nur tun? Mit jemanden reden kann ich nicht darüber, es ist gräßlich. Alle meine nächsten Vertrauenspersonen sind im Orden, sie würden es nicht verstehen und am Ende sind es sie, die ihren Tod bedeuten würden und wie könnte ich es dann ihnen verzeihen? Ich wünschte, wir wären in einer anderen, besseren Situation. Aber das Leben meint es eben nicht so. Ich kann es aber auch kaum erwarten, sie wiederzusehen, wie lange wird das wohl dauern? Am liebsten würde ich nicht mehr warten, aber ich muss mich gedulden, schließlich will ich sie nicht in Gefahr bringen. Und sie hat mir ihre Maske gegeben! Was wird nur ihr Herr dazu sagen? Und wir waren so lange in diesem Keller, hoffentlich geschieht ihr nichts und ihr wird eine Ausrede einfallen. Sicher wird ihr das. Sie ist schließlich nicht erst seit Kurzem in dieser Sache drin, oder?

Wenn ich jetzt noch einmal alles überfliege, fällt mir auf, dass das ganze hier großes Chaos ist. Ich sollte morgen weiterschreiben, mal sehen.


Deine Victoria

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Zuletzt von Victoria Wentworth am Mo 27 Okt 2014 - 11:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Victoria Gunn
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BeitragThema: Re: Victoria Wentworths Tagebuch   Mo 27 Okt 2014 - 11:07

25. Dezember 1994
Mittags

Liebes Tagebuch,  
nun ist schon wieder beinahe ein Jahr vergangen. Nur noch wenige Tage, dann dürfen wir das Jahr 1995 begrüßen. Es erscheint mir immer noch so unwirklich, wenn ich zurückblicke, erscheint es mir, als wäre die Zeit an mir vorbei gerast und ich hätte nicht einmal innehalten können, um zu sehen, was geschieht. Die Welt um uns herum verändert sich so rasant, manchmal verspüre ich die Angst, dass ich nicht hinterher komme.
Gestern kam Euphrosyne zu Besuch. Ich hätte es beinahe nicht erwartet, dass sie mich am Heiligabend besuchen würde, aber plötzlich war sie einfach vor meiner Tür gestanden. Natürlich habe ich mich sehr gefreut, allerdings hatte ich meinen Abend schon anders verplant. Sie hatte ihn wohl mit mir verbringen wollen, und ich war so dumm und hatte ihr noch erzählt, dass ich mich mit Jennifer, Remus, Braxton und den anderen treffe! Dabei weiß ich doch, wie sie von ihnen denkt und dass es trotz der vergangenen vier Wochen ein sehr kompliziertes Thema ist. Ich hätte dies nicht ansprechen sollen und doch habe ich es getan. Es kam zum Streit. An Heiligabend! Ich schäme mich immer noch. Und natürlich weiß ich nun nicht, was ich tun soll, ob ich ihr noch einmal schreiben soll oder ob es besser wäre, würde ich einige Tage warten, dass sich unsere Gemüter wieder abkühlen können.
Wir machen es uns aber auch beide nicht einfach! Wir tragen wohl beide Schuld an dieser Auseinandersetzung. Ich wünschte, alles wäre einfacher, aber gewiss ist es das nicht. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass wir beide einen völlig anderen Standpunkt vertreten und von diesen auch nicht abweichen wollen, sind wir dazu verdammt, immer wieder eine Meinungsverschiedenheit zu durchleben. Ich werde wohl nie einsehen können, warum Halbblüter und Muggelgeborene nicht genauso gute Zauberer und Hexen sein können, wie Reinblüter; und sie wird es nicht andersherum anerkennen. Sind wir am Ende dazu bestimmt, nie einen grünen Pfad zu finden? Es ist zum Verzweifeln. Ich bin sehr froh, dass ich mich Jennifer anvertrauen konnte, sie scheint immer zu wissen, was das Beste ist und wie man vorzugehen hat. Es ist bedauerlich, dass ich am letzten Abend nicht mehr die Zeit hatte, mit ihr zu reden, ich war anderweitig beschäftigt ... Ich hoffe, ich finde bald zu einer Entscheidung. Diese Unsicherheit belastet mich.


Deine Victoria

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